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Psyche & Nervensystem

Artikulationsstörung

Die Artikulationsstörung ist eine fehlerhafte Aussprache einzelner Laute bei ansonsten regelrecht entwickeltem Wortschatz und Satzbau, ohne dass eine körperliche Ursache wie eine Fehlbildung des Sprechapparates vorliegt.

Ursachen

Eine verzögerte Reifung der für die Lautbildung zuständigen Hirnareale sowie eine erbliche Veranlagung gelten als begünstigende Faktoren, ohne dass eine körperliche Fehlbildung nachweisbar ist.

Symptome

Betroffene Kinder ersetzen, verzerren oder lassen bestimmte Laute aus, etwa das S oder R, während Wortschatz und Satzbau altersgerecht entwickelt sind.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine logopädische Untersuchung gestellt, bei der die betroffenen Laute erfasst und körperliche Ursachen ausgeschlossen werden.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer gezielten logopädischen Therapie zur Verbesserung der Lautbildung.

Verlauf und Prognose

Mit einer frühzeitigen logopädischen Behandlung lässt sich die Aussprache bei den meisten betroffenen Kindern deutlich verbessern.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Artikulationsstörung?

Eine fehlerhafte Aussprache einzelner Laute bei ansonsten regelrechter Sprachentwicklung.

Wodurch entsteht sie?

Durch eine verzögerte Reifung der für die Lautbildung zuständigen Hirnareale.

Welche Laute sind häufig betroffen?

Häufig das S oder R.

Wie wird eine Artikulationsstörung behandelt?

Durch eine gezielte logopädische Therapie.

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