Angst und depressive Störung, gemischt
Die gemischte Angst und depressive Störung ist ein gleichzeitiges Auftreten von Angst- und depressiven Symptomen, bei dem weder die Angst noch die depressive Verstimmung so ausgeprägt ist, dass eine eigenständige Diagnose einer der beiden Störungen gerechtfertigt wäre.
Ursachen
Ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, anhaltender psychischer Belastung sowie einer Fehlregulation bestimmter Botenstoffsysteme im Gehirn kann zum gleichzeitigen Auftreten von Angst- und depressiven Symptomen führen.
Symptome
Betroffene verspüren eine anhaltende, gedrückte Stimmung in Kombination mit Nervosität, innerer Unruhe und Sorgen, ohne dass eine der beiden Beschwerdegruppen klar im Vordergrund steht.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch ein ausführliches psychiatrisches Gespräch gestellt, bei dem sich zeigt, dass weder die Angst- noch die depressiven Symptome für sich genommen die Kriterien einer eigenständigen Störung erfüllen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Psychotherapie, die sowohl die Angst- als auch die depressiven Anteile berücksichtigt, gegebenenfalls ergänzt durch eine medikamentöse Behandlung.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung lassen sich die Beschwerden bei vielen Betroffenen deutlich lindern, auch wenn ein schwankender Verlauf häufig ist.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Angst und depressive Störung, gemischt: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine gemischte Angst und depressive Störung?
Ein gleichzeitiges Auftreten von Angst- und depressiven Symptomen ohne klares Vorherrschen einer der beiden.
Wodurch entsteht sie?
Durch ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, Belastung und einer Botenstoff-Fehlregulation.
Wie äußert sie sich?
Durch eine gedrückte Stimmung in Kombination mit Nervosität und Sorgen.
Wie wird sie behandelt?
Durch eine Psychotherapie, die beide Beschwerdeanteile berücksichtigt.
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