Ein Angebot von Personal Paramedic e.K. · DGUV-anerkannte Ausbildungsstätte (8.2018)
Kinder & Jugendliche

Angeborenes Fehlen, Atresie und Stenose des Dünndarms

Das angeborene Fehlen, die Atresie und die Stenose des Dünndarms bezeichnen eine vollständige oder teilweise Unterbrechung des Dünndarms, die während der frühen Entwicklung im Mutterleib entsteht. Sie führt beim Neugeborenen meist rasch zu Beschwerden und erfordert eine zügige operative Behandlung.

Ursachen

Die Fehlbildung entsteht durch eine Durchblutungsstörung des Darms während einer frühen Phase der Schwangerschaft, wodurch sich der betroffene Darmabschnitt nicht regelrecht ausbildet. Die genaue Ursache dieser Durchblutungsstörung ist meist nicht bekannt.

Symptome

Betroffene Neugeborene zeigen typischerweise bereits in den ersten Lebenstagen galliges Erbrechen, einen aufgetriebenen Bauch sowie ausbleibenden oder verzögerten Abgang des ersten Stuhls.

Anzeige

Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums gestellt, bei der die Unterbrechung des Darms anhand von charakteristischen Luft- und Flüssigkeitsspiegeln sichtbar wird. Häufig fällt die Fehlbildung bereits bei einer Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft auf.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer zügigen operativen Wiederherstellung der Darmdurchgängigkeit, bei der der betroffene Abschnitt entfernt und die Darmenden miteinander verbunden werden.

Verlauf und Prognose

Mit einer rechtzeitigen operativen Behandlung ist die Prognose bei den meisten Kindern gut. Der weitere Verlauf hängt von der Länge des betroffenen Darmabschnitts sowie von möglichen begleitenden Fehlbildungen ab.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Anzeige
FAQ

Häufige Fragen

Was bedeutet Atresie des Dünndarms?

Eine vollständige Unterbrechung der Durchgängigkeit eines Dünndarmabschnitts.

Welche Anzeichen zeigen sich bei Neugeborenen?

Galliges Erbrechen, ein aufgetriebener Bauch sowie ausbleibender Stuhlabgang.

Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?

Durch eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums, oft bereits durch einen Ultraschall in der Schwangerschaft vermutet.

Wie wird die Fehlbildung behandelt?

Durch eine zügige operative Wiederherstellung der Darmdurchgängigkeit.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

Kurs finden Inhouse anfragen