Angeborene Fehlbildungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses
Angeborene Fehlbildungen der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses sind ein Sammelbegriff für seltene, während der frühen Entwicklung im Mutterleib entstehende Formveränderungen dieser Organe, etwa eine geteilte oder doppelt angelegte Gebärmutter. Sie können den Zyklus, eine Schwangerschaft oder die Fruchtbarkeit beeinflussen, bleiben aber bei vielen Frauen ohne Beschwerden.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die Fehlbildungen entstehen durch eine unvollständige Verschmelzung der sogenannten Müller-Gänge während der frühen Schwangerschaft, aus denen sich die Gebärmutter bildet. Die genaue Ursache dieser Entwicklungsstörung ist meist nicht bekannt.
Symptome
Je nach Art der Fehlbildung können verstärkte oder schmerzhafte Regelblutungen, wiederholte Fehlgeburten oder eine erschwerte Empfängnis auftreten. Viele Frauen mit einer leichten Fehlbildung bleiben jedoch beschwerdefrei.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine gynäkologische Ultraschalluntersuchung gestellt, häufig ergänzt durch eine Magnetresonanztomografie, um die genaue Form der Gebärmutter zu beurteilen.
Behandlung
Bei fehlenden Beschwerden ist keine Behandlung notwendig. Bei wiederholten Fehlgeburten oder ausgeprägten Beschwerden kann je nach Befund eine operative Korrektur der Fehlbildung erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Viele Frauen mit einer leichten Fehlbildung der Gebärmutter erleben unauffällige Schwangerschaften. Bei ausgeprägteren Formen kann eine gezielte Behandlung die Aussichten auf eine erfolgreiche Schwangerschaft verbessern.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entstehen Fehlbildungen der Gebärmutter?
Durch eine unvollständige Verschmelzung der Müller-Gänge während der frühen Schwangerschaft.
Welche Beschwerden können auftreten?
Verstärkte oder schmerzhafte Regelblutungen, wiederholte Fehlgeburten oder eine erschwerte Empfängnis.
Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?
Durch eine gynäkologische Ultraschalluntersuchung, oft ergänzt durch eine Magnetresonanztomografie.
Bleiben alle Betroffenen beschwerdefrei?
Nein, aber viele Frauen mit einer leichten Fehlbildung bleiben beschwerdefrei.
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