Angeborener nichtneoplastischer Nävus
Der angeborene nichtneoplastische Nävus ist ein bereits bei der Geburt vorhandenes, gutartiges Muttermal, das aus einer umschriebenen Ansammlung pigmentbildender Zellen der Haut besteht. Er ist von echten Tumoren abzugrenzen und wird lediglich regelmäßig auf Veränderungen beobachtet.
Ursachen
Der Nävus entsteht durch eine umschriebene Ansammlung pigmentbildender Zellen während der frühen Entwicklung der Haut im Mutterleib. Die genaue Ursache dieser Ansammlung ist meist nicht bekannt.
Symptome
Es zeigt sich ein bräunlicher bis schwarzer, flacher oder leicht erhabener Hautfleck, der bereits bei der Geburt vorhanden ist und in Größe und Form sehr unterschiedlich ausfallen kann.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie eine dermatoskopische Beurteilung gestellt, bei der die Struktur des Nävus genauer betrachtet wird. Bei sehr großen oder auffälligen Nävi wird eine regelmäßige fachärztliche Kontrolle empfohlen.
Behandlung
Kleine, unauffällige Nävi benötigen keine Behandlung und werden lediglich regelmäßig kontrolliert. Bei sehr großen Nävi oder Veränderungen im Erscheinungsbild kann eine operative Entfernung erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Die meisten angeborenen Nävi bleiben zeitlebens gutartig. Mit regelmäßiger Kontrolle lassen sich seltene Veränderungen frühzeitig erkennen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Angeborener nichtneoplastischer Nävus: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein angeborener nichtneoplastischer Nävus?
Ein bereits bei Geburt vorhandenes, gutartiges Muttermal.
Wie sieht der Nävus aus?
Ein bräunlicher bis schwarzer, flacher oder leicht erhabener Hautfleck.
Muss jeder Nävus behandelt werden?
Nein, kleine, unauffällige Nävi werden nur regelmäßig kontrolliert.
Wann wird eine Entfernung erwogen?
Bei sehr großen Nävi oder Veränderungen im Erscheinungsbild.
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