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Kinder & Jugendliche

Angeborenes Fehlen, Atresie und Stenose des Duodenums

Das angeborene Fehlen, die Atresie und die Stenose des Duodenums bezeichnen einen vollständigen Verschluss oder eine Verengung des Zwölffingerdarms, die während der frühen Entwicklung im Mutterleib entsteht. Sie zählen zu den häufigeren Ursachen eines Darmverschlusses beim Neugeborenen und werden häufig bereits vor der Geburt entdeckt.

Ursachen

Die Fehlbildung entsteht durch eine gestörte Rückbildung der vorübergehenden Verklebung der Darmwand, die während der frühen Entwicklung des Zwölffingerdarms im Mutterleib normalerweise vollständig aufgelöst wird. Sie tritt gehäuft gemeinsam mit dem Down-Syndrom sowie weiteren Fehlbildungen anderer Organe auf.

Symptome

Betroffene Neugeborene zeigen wiederholtes, häufig gallig gefärbtes Erbrechen bereits in den ersten Lebensstunden, da der Darminhalt nicht weiter transportiert werden kann. Der Bauch ist dabei häufig nicht aufgetrieben, da sich die Verengung oberhalb eines größeren Darmabschnitts befindet.

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Diagnostik

Die Fehlbildung wird häufig bereits während der Schwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung mit dem charakteristischen Doppelblasenbild entdeckt, nach der Geburt wird die Diagnose durch eine Röntgenaufnahme des Bauchraums bestätigt. Es wird zusätzlich nach begleitenden Fehlbildungen, insbesondere dem Down-Syndrom, gesucht.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer zeitnahen operativen Korrektur, bei der der verengte oder verschlossene Abschnitt des Zwölffingerdarms wiederhergestellt oder umgangen wird. Bis zur Operation wird das Kind über eine Magensonde entlastet und über die Vene ernährt.

Verlauf und Prognose

Mit einer rechtzeitigen operativen Behandlung ist die Prognose in der Regel sehr gut, die Verdauungsfunktion normalisiert sich meist vollständig. Der Gesamtverlauf hängt zusätzlich vom Ausmaß begleitender Fehlbildungen anderer Organe ab.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Womit tritt diese Fehlbildung gehäuft gemeinsam auf?

Mit dem Down-Syndrom sowie weiteren Fehlbildungen anderer Organe.

Woran zeigt sich die Fehlbildung beim Neugeborenen?

Durch wiederholtes, häufig gallig gefärbtes Erbrechen bereits in den ersten Lebensstunden.

Wann wird die Fehlbildung meist entdeckt?

Häufig bereits während der Schwangerschaft durch eine Ultraschalluntersuchung mit dem charakteristischen Doppelblasenbild.

Wie wird die Fehlbildung behandelt?

Durch eine zeitnahe operative Korrektur des verengten oder verschlossenen Darmabschnitts.

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