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Kinder & Jugendliche

Angeborene Ösophagotrachealfistel ohne Atresie

Die angeborene Ösophagotrachealfistel ohne Atresie ist eine angeborene Verbindung zwischen Speiseröhre und Luftröhre, bei der die Speiseröhre im Unterschied zu den häufigeren kombinierten Fehlbildungen durchgängig bleibt. Sie fällt oft erst nach den ersten Lebenswochen auf, wenn das Kind beim Trinken hustet oder sich verschluckt.

Ursachen

Die Fehlbildung entsteht durch eine unvollständige Trennung von Speiseröhre und Luftröhre während einer frühen Phase der Embryonalentwicklung, wobei im Unterschied zu anderen Formen dieser Fehlbildungsgruppe die Speiseröhre selbst durchgängig bleibt. Die genaue Ursache dieser Entwicklungsstörung ist meist nicht bekannt.

Symptome

Typisch sind Hustenanfälle, Verschlucken oder ein blaues Anlaufen beim Trinken, da Flüssigkeit über die Verbindung in die Luftröhre gelangt. Da das Kind normal schlucken kann, wird die Fehlbildung häufig erst nach einigen Lebenswochen erkannt, wenn wiederkehrende Atemwegsinfekte auffallen.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine spezielle Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel oder eine Kehlkopf- und Luftröhrenspiegelung gestellt, bei der die Verbindung zwischen Speiseröhre und Luftröhre direkt dargestellt werden kann. Diese Fehlbildung ist aufgrund ihres unauffälligeren Verlaufs manchmal schwieriger zu erkennen als kombinierte Formen mit Speiseröhrenverschluss.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer operativen Durchtrennung und einem Verschluss der Verbindung zwischen Speiseröhre und Luftröhre. Der Eingriff wird nach Sicherung der Diagnose möglichst zeitnah durchgeführt, um weitere Atemwegsschädigungen durch wiederholtes Verschlucken zu vermeiden.

Verlauf und Prognose

Nach einer erfolgreichen operativen Behandlung ist die Prognose in der Regel sehr gut, das Kind kann anschließend normal trinken und essen. Eine verzögerte Diagnosestellung kann durch wiederholte Atemwegsinfekte zu einer vorübergehenden Beeinträchtigung der Lungenfunktion führen, die sich nach der Operation meist bessert.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich diese Fistel von den häufigeren kombinierten Formen?

Die Speiseröhre bleibt bei dieser Form durchgängig, während sie bei den häufigeren Formen zusätzlich verschlossen ist.

Wodurch fällt die Fehlbildung häufig auf?

Durch Hustenanfälle, Verschlucken oder blaues Anlaufen beim Trinken.

Warum wird die Fehlbildung manchmal erst später erkannt?

Weil das Kind normal schlucken kann und die Beschwerden anfangs unauffälliger sind als bei kombinierten Formen.

Wie wird die Fistel behandelt?

Durch eine operative Durchtrennung und einen Verschluss der Verbindung.

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