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Kinder & Jugendliche

Angeborene Fehlbildungen des vorderen Augenabschnittes

Angeborene Fehlbildungen des vorderen Augenabschnittes sind ein Sammelbegriff für seltene, während der frühen Entwicklung im Mutterleib entstehende Formveränderungen der Hornhaut, der Iris oder der Vorderkammer des Auges. Sie können den Augeninnendruck oder die Lichtdurchlässigkeit des Auges beeinträchtigen.

Ursachen

Die Fehlbildungen entstehen durch eine gestörte Entwicklung der vorderen Augenstrukturen während der frühen Schwangerschaft. Bei einem Teil der Fälle liegt eine genetische Veränderung zugrunde, die genaue Ursache ist jedoch häufig nicht bekannt.

Symptome

Je nach Art der Fehlbildung können eine getrübte oder vergrößerte Hornhaut, eine ungewöhnliche Form der Pupille oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit auffallen. Manche Fehlbildungen gehen mit einem erhöhten Augeninnendruck einher.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine augenärztliche Untersuchung mit Spaltlampe gestellt, mit der die Strukturen des vorderen Augenabschnitts genau beurteilt werden können. Ergänzend wird der Augeninnendruck gemessen.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Art der Fehlbildung und reicht von einer regelmäßigen augenärztlichen Kontrolle bis zu einer operativen Behandlung bei einem erhöhten Augeninnendruck oder einer ausgeprägten Trübung der Hornhaut.

Verlauf und Prognose

Bei rechtzeitiger Diagnose und, falls nötig, gezielter Behandlung lässt sich bei vielen Kindern ein gutes Sehvermögen erhalten. Ein unbehandelter erhöhter Augeninnendruck kann das Sehvermögen dauerhaft schädigen, weshalb eine engmaschige Kontrolle wichtig ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche Strukturen können beim vorderen Augenabschnitt betroffen sein?

Die Hornhaut, die Iris oder die Vorderkammer des Auges.

Welche Anzeichen können auffallen?

Eine getrübte oder vergrößerte Hornhaut, eine ungewöhnliche Pupillenform oder erhöhte Lichtempfindlichkeit.

Wie wird die Fehlbildung diagnostiziert?

Durch eine augenärztliche Untersuchung mit Spaltlampe und Messung des Augeninnendrucks.

Warum ist eine engmaschige Kontrolle wichtig?

Weil ein unbehandelter erhöhter Augeninnendruck das Sehvermögen dauerhaft schädigen kann.

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