Allergische Kontaktdermatitis durch Kosmetika
Die allergische Kontaktdermatitis durch Kosmetika ist eine allergische Hautreaktion nach direktem Kontakt mit Inhaltsstoffen von Pflege- oder Schönheitsprodukten. Sie zeigt sich mit Rötung, Juckreiz und Bläschenbildung genau im Bereich der Auftragestelle.
Ursachen
Bestimmte Inhaltsstoffe von Kosmetikprodukten, etwa Duftstoffe, Konservierungsmittel oder Farbstoffe, lösen bei entsprechend sensibilisierten Personen eine allergische Reaktion des Immunsystems aus.
Symptome
Betroffene zeigen eine juckende, gerötete, teils bläschenbildende Hautveränderung genau im Bereich der Auftragestelle des Kosmetikprodukts, häufig im Gesicht oder an den Händen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie einen Epikutantest gestellt, bei dem verdächtigte Kosmetikinhaltsstoffe unter standardisierten Bedingungen auf die Haut aufgebracht werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer konsequenten Vermeidung des auslösenden Produkts sowie einer lokalen entzündungshemmenden Therapie zur Abheilung der bestehenden Hautveränderung.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten Vermeidung des auslösenden Kosmetikprodukts heilt die Hautveränderung meist gut ab. Die zugrunde liegende Allergie bleibt jedoch in der Regel bestehen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Allergische Kontaktdermatitis durch Kosmetika: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Welche Kosmetikinhaltsstoffe lösen häufig eine Allergie aus?
Duftstoffe, Konservierungsmittel oder Farbstoffe.
Wo tritt die Hautreaktion typischerweise auf?
Genau im Bereich der Auftragestelle des Kosmetikprodukts.
Wie wird die Allergie nachgewiesen?
Durch einen Epikutantest.
Wie wird die Kontaktdermatitis behandelt?
Durch Vermeidung des auslösenden Produkts und lokale entzündungshemmende Therapie.
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