Erste-Hilfe-Kurs für Eltern: Baby- und Kindernotfälle
Dieser Kurs ist kein Pflichtkurs und wird für keinen Nachweis gebraucht. Er richtet sich an Eltern, Großeltern und Betreuende, die im Ernstfall ruhig handeln wollen.
Veröffentlicht: 28. Juli 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.

Was ihn vom Standardkurs unterscheidet
Statt Führerschein- und Betriebsthemen geht es ausschließlich um Säuglinge und Kleinkinder: Verschlucken, Fieberkrampf, Stürze, Vergiftungen und die richtig dosierte Wiederbelebung beim Baby.
Wann und für wen lohnt sich der Kurs?
Er richtet sich an alle, die regelmäßig auf kleine Kinder aufpassen — Eltern, Großeltern, Paten und Tagespflegepersonen. Viele buchen ihn schon vor der Geburt. Der Kurs ist kompakter als die 9-UE-Ausbildung und konzentriert sich ganz auf Säuglinge und Kleinkinder; die genaue Dauer steht am jeweiligen Termin.
Brauche ich danach einen Nachweis?
Nein. Für den privaten Gebrauch gibt es keine Frist und keine Nachweispflicht. Wer den 9-UE-Nachweis für Führerschein oder Betrieb braucht, wählt die Erste-Hilfe-Ausbildung.
Häufige Fragen
Darf ich mein Baby mitbringen?
In der Regel dürfen kleine Babys mit. Für größere Geschwisterkinder ist der Kurs meist zu lang — am besten vorher kurz abstimmen.
Zahlt eine Kasse oder die BG den Baby-/Kind-Kurs?
Nein. Als privater Kurs ohne Ersthelfer-Nachweis ist er Selbstzahler-Sache — die Erstattung durch Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse gilt nur für die betriebliche Ersthelfer-Ausbildung. Wer als Tagespflegeperson einen Nachweis braucht, klärt die Anforderungen mit dem Jugendamt.
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