Zervikobrachial-Syndrom
Das Zervikobrachial-Syndrom ist ein Schmerzsyndrom, bei dem Beschwerden von der Halswirbelsäule in Schulter und Arm ausstrahlen. Ursächlich ist meist eine Reizung der Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule oder eine begleitende muskuläre Verspannung.
Ursachen
Das Syndrom entsteht durch eine Reizung der Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule, etwa durch eine degenerative Veränderung der Bandscheiben oder eine Fehlhaltung mit muskulärer Verspannung der Nacken- und Schultermuskulatur.
Symptome
Betroffene verspüren Schmerzen im Nacken, die in Schulter und Arm ausstrahlen, teils begleitet von Kribbelgefühlen oder einer Kraftminderung im betroffenen Arm.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche und neurologische Untersuchung gestellt. Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden kann eine Bildgebung der Halswirbelsäule zur weiteren Abklärung ergänzt werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in gezielter Physiotherapie zur Lockerung der Nacken- und Schultermuskulatur, einer vorübergehenden schmerzlindernden Therapie sowie einer Anpassung belastender Haltungen im Alltag.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen innerhalb weniger Wochen deutlich.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Zervikobrachial-Syndrom: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Zervikobrachial-Syndrom?
Ein Schmerzsyndrom mit Ausstrahlung von der Halswirbelsäule in Schulter und Arm.
Wodurch entsteht es meist?
Durch eine Reizung der Nervenwurzeln der Halswirbelsäule oder eine muskuläre Verspannung.
Welche Beschwerden können begleitend auftreten?
Kribbelgefühle oder eine Kraftminderung im betroffenen Arm.
Wie wird das Syndrom behandelt?
Durch gezielte Physiotherapie, schmerzlindernde Therapie und Haltungsanpassung.
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