Tennisellbogen (Epicondylitis radialis)
Beim Tennisellbogen sind die Sehnenansätze der Unterarmmuskulatur am äußeren Ellbogen gereizt oder geschädigt. Trotz des Namens entsteht die Erkrankung bei den meisten Betroffenen nicht durch Tennisspielen, sondern durch wiederholte Belastung im Alltag.
Wie ein Tennisellbogen entsteht
Wiederholte, gleichförmige Bewegungen des Handgelenks und Unterarms, etwa bei bestimmten handwerklichen Tätigkeiten oder Bildschirmarbeit, können zu einer Überlastung und kleinsten Verletzungen der Sehnenansätze am äußeren Ellbogen führen.
Typische Beschwerden
Schmerzen am äußeren Ellbogen, die bei Greifbewegungen oder Belastung des Unterarms zunehmen, sowie eine verminderte Griffkraft zählen zu den häufigsten Anzeichen.
Warum der Name irreführend sein kann
Nur ein kleiner Teil der Betroffenen entwickelt einen Tennisellbogen tatsächlich durch Tennisspielen — häufiger sind alltägliche oder berufliche Belastungen die Ursache.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose stützt sich meist auf die körperliche Untersuchung und typische Provokationstests, bei denen bestimmte Bewegungen die Beschwerden auslösen.
Behandlungsansätze
Schonung, gezielte Dehn- und Kräftigungsübungen sowie vorübergehende Entlastung durch eine Bandage zählen zu den wichtigsten Bausteinen — die meisten Beschwerden bessern sich ohne Operation.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Tennisellbogen: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Entsteht ein Tennisellbogen meist durch Tennisspielen?
Nein, häufiger entsteht er durch alltägliche oder berufliche Belastungen.
Was sind typische Beschwerden?
Schmerzen am äußeren Ellbogen, die bei Greifbewegungen zunehmen, sowie verminderte Griffkraft.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Meist über die körperliche Untersuchung und typische Provokationstests.
Ist meist eine Operation notwendig?
Nein, die meisten Beschwerden bessern sich durch Schonung und gezielte Übungen ohne Operation.
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