Ulcus pepticum jejuni
Das Ulcus pepticum jejuni ist ein Geschwür im Leerdarm, das meist als Komplikation nach einer Magenoperation an der neu geschaffenen Verbindungsstelle zwischen Magen und Dünndarm entsteht. Es zählt zu den späten Komplikationen nach bestimmten Magenoperationen.
Ursachen
Nach einer Magenoperation mit Verbindung des Magens zum Leerdarm ist die Dünndarmschleimhaut an der Nahtstelle einer für sie untypischen Säurebelastung ausgesetzt, wodurch sich dort ein Geschwür bilden kann.
Symptome
Betroffene verspüren Oberbauchschmerzen, die sich nach dem Essen verstärken können, teils begleitet von Übelkeit oder, bei einer Blutung, von Bluterbrechen oder Teerstuhl.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Magenspiegelung gestellt, bei der sich das Geschwür an der Verbindungsstelle direkt darstellen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in säurehemmenden Medikamenten, gegebenenfalls ergänzt durch eine Behandlung einer zugrunde liegenden Helicobacter-pylori-Infektion. Bei Komplikationen kann eine erneute operative Behandlung notwendig werden.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten säurehemmenden Behandlung heilt das Geschwür bei den meisten Betroffenen gut ab.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Ulcus pepticum jejuni: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Ulcus pepticum jejuni?
Ein Geschwür im Leerdarm, das meist nach einer Magenoperation entsteht.
Wo entsteht das Geschwür typischerweise?
An der Verbindungsstelle zwischen Magen und Dünndarm nach einer Operation.
Welche Beschwerden können auftreten?
Oberbauchschmerzen sowie bei Blutung Bluterbrechen oder Teerstuhl.
Wie wird das Ulcus pepticum jejuni behandelt?
Durch säurehemmende Medikamente, gegebenenfalls ergänzt durch weitere Maßnahmen.
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