Alopecia mucinosa (Pinkus)
Die Alopecia mucinosa, auch Pinkus-Krankheit genannt, ist eine seltene Hauterkrankung, bei der sich Schleimstoffe in und um die Haarfollikel einlagern. Dies führt zu haarlosen, leicht erhabenen, geröteten Herden, überwiegend im Kopf- und Halsbereich.
Ursachen
Eine Einlagerung von Schleimstoffen in den Haarfollikeln führt zu deren Funktionsstörung und dem lokalen Haarverlust. Die genaue zugrunde liegende Ursache dieser Einlagerung ist nicht abschließend geklärt, in seltenen Fällen besteht ein Zusammenhang mit einer Lymphomerkrankung.
Symptome
Betroffene zeigen haarlose, leicht erhabene, gerötete Herde mit einer follikulär betonten Oberflächenstruktur, überwiegend im Gesicht, am Hals oder auf der Kopfhaut.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Hautbiopsie gestellt, mit der sich die charakteristische Schleimeinlagerung in den Haarfollikeln nachweisen lässt. Eine Abklärung möglicher zugrunde liegender Lymphomerkrankungen ergänzt die Diagnostik, insbesondere bei älteren Betroffenen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in lokalen entzündungshemmenden Präparaten. Bei Nachweis einer zugrunde liegenden Lymphomerkrankung wird diese gezielt behandelt.
Verlauf und Prognose
Bei jüngeren Betroffenen heilt die Erkrankung häufig innerhalb von Monaten bis wenigen Jahren von selbst ab. Bei älteren Betroffenen ist eine sorgfältige Abklärung und Verlaufsbeobachtung wichtig.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Alopecia mucinosa (Pinkus): Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die Alopecia mucinosa?
Eine seltene Hauterkrankung mit haarlosen Herden durch Schleimeinlagerung in den Haarfollikeln.
Wo treten die Herde bevorzugt auf?
Im Gesicht, am Hals oder auf der Kopfhaut.
Womit kann die Erkrankung in seltenen Fällen zusammenhängen?
Mit einer Lymphomerkrankung, insbesondere bei älteren Betroffenen.
Wie ist die Prognose bei jüngeren Betroffenen?
Meist gut, die Erkrankung heilt häufig von selbst ab.
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