Ulcus duodeni
Das Ulcus duodeni, auch Zwölffingerdarmgeschwür genannt, ist ein Geschwür in der Schleimhaut des Zwölffingerdarms unmittelbar hinter dem Magenausgang. Es entsteht durch eine Störung des Gleichgewichts zwischen aggressiver Magensäure und den schützenden Mechanismen der Schleimhaut.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori sowie die regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmittel schwächen den Schutzmechanismus der Zwölffingerdarmschleimhaut, wodurch die Magensäure die Schleimhaut angreifen kann.
Symptome
Betroffene verspüren einen Schmerz im Oberbauch, der typischerweise bei Hunger auftritt oder sich verstärkt und sich nach dem Essen häufig bessert, teils begleitet von nächtlichen Beschwerden.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Magenspiegelung gestellt, bei der sich das Geschwür direkt darstellen lässt. Ein Test auf Helicobacter pylori ergänzt die Abklärung der zugrunde liegenden Ursache.
Behandlung
Die Behandlung besteht in säurehemmenden Medikamenten sowie, bei Nachweis von Helicobacter pylori, einer gezielten antibiotischen Therapie zur Beseitigung des Bakteriums.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten Behandlung heilt das Ulcus duodeni bei den meisten Betroffenen gut ab. Unbehandelt besteht ein Risiko für Blutungen oder einen Durchbruch der Darmwand.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Ulcus duodeni?
Ein Geschwür in der Schleimhaut des Zwölffingerdarms.
Was ist eine häufige Ursache?
Eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori.
Wann treten die Schmerzen typischerweise auf?
Bei Hunger, mit Besserung nach dem Essen.
Wie wird das Ulcus duodeni behandelt?
Durch säurehemmende Medikamente und bei Bedarf eine antibiotische Therapie.
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