Trikuspidalklappenstenose
Die Trikuspidalklappenstenose ist eine Verengung der Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Herzkammer. Die Verengung behindert den Blutfluss vom Vorhof in die Kammer und kann zu einer Rückstauung des Blutes in den venösen Körperkreislauf führen.
Ursachen
Häufigste Ursache ist eine zurückliegende rheumatische Erkrankung, meist gemeinsam mit einer Beteiligung anderer Herzklappen. Seltener liegen eine angeborene Fehlbildung oder eine krankhafte Wucherung des Klappengewebes zugrunde.
Symptome
Betroffene zeigen Zeichen einer Rückstauung in den Körperkreislauf, etwa eine Stauung der Halsvenen, Schwellungen der Beine sowie ein Völlegefühl durch eine Leberstauung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Herzultraschalluntersuchung gestellt, mit der sich die Verengung sowie ihre Auswirkungen auf den rechten Vorhof beurteilen lassen.
Behandlung
Bei geringer Verengung genügt eine Verlaufskontrolle. Bei ausgeprägter Stenose mit Beschwerden kommen eine operative Klappenrekonstruktion oder ein Klappenersatz infrage.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist langsam fortschreitend. Mit einer rechtzeitigen Behandlung lässt sich die Rückstauung in den Körperkreislauf wirksam entlasten.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Trikuspidalklappenstenose: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Trikuspidalklappenstenose?
Eine Verengung der Herzklappe zwischen rechtem Vorhof und rechter Herzkammer.
Was ist die häufigste Ursache?
Eine zurückliegende rheumatische Erkrankung.
Welche Beschwerden sind typisch?
Halsvenenstauung, Beinschwellungen und ein Völlegefühl durch Leberstauung.
Wie wird die Trikuspidalklappenstenose behandelt?
Je nach Ausmaß durch Verlaufskontrolle oder operative Klappenkorrektur.
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