Traumatische Myositis ossificans
Die traumatische Myositis ossificans ist eine Verknöcherung von Muskelgewebe, die nach einer stumpfen Verletzung, etwa einem Bluterguss oder einer Prellung, entstehen kann. Sie betrifft überwiegend große Muskeln des Oberarms oder Oberschenkels und kann die Beweglichkeit des betroffenen Bereichs einschränken.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Nach einer stumpfen Muskelverletzung mit Bluterguss kann es im Rahmen der Heilung zu einer fehlgeleiteten Einlagerung von Knochengewebe innerhalb des Muskels kommen, statt der üblichen narbigen Ausheilung.
Symptome
Betroffene bemerken eine zunehmend derbe, tastbare Verhärtung im Bereich der ursprünglichen Verletzung, begleitet von Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit des betroffenen Gelenks.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung sowie eine Röntgenuntersuchung gestellt, bei der sich die Verknöcherung im Muskelgewebe nach einigen Wochen abgrenzen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht zunächst in Schonung und vorsichtiger Physiotherapie. Bei ausgeprägter, funktionell störender Verknöcherung kann nach Abschluss der Ausreifung eine operative Entfernung erwogen werden.
Verlauf und Prognose
Viele Verknöcherungen bilden sich im Laufe der Zeit teilweise zurück oder verursachen keine wesentlichen Beschwerden mehr. Bei funktionell relevanten Einschränkungen ist die operative Entfernung meist erfolgreich.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine traumatische Myositis ossificans?
Eine Verknöcherung von Muskelgewebe nach einer stumpfen Verletzung.
Welche Muskeln sind häufig betroffen?
Überwiegend große Muskeln des Oberarms oder Oberschenkels.
Wie äußert sich die Erkrankung?
Durch eine zunehmend derbe Verhärtung, Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Zunächst durch Schonung und Physiotherapie, bei Bedarf durch eine operative Entfernung nach Ausreifung.
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