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Kinder & Jugendliche

Transitorische Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels beim Neugeborenen

Transitorische Störungen des Kohlenhydratstoffwechsels beim Neugeborenen sind vorübergehende Schwankungen des Blutzuckerspiegels, die typischerweise in den ersten Lebenstagen auftreten, während sich die Zuckerregulation des Kindes nach der Geburt neu einstellt. Sie sind meist harmlos und vorübergehend, sollten aber beobachtet und bei Bedarf behandelt werden, um mögliche Folgen zu vermeiden.

Ursachen

Nach der Geburt muss der kindliche Stoffwechsel die zuvor über die Mutter gesicherte Zuckerversorgung selbst übernehmen, was bei manchen Neugeborenen vorübergehend zu einem zu niedrigen Blutzucker führen kann. Besonders gefährdet sind Frühgeborene, untergewichtige Neugeborene sowie Kinder von Müttern mit Diabetes mellitus während der Schwangerschaft, bei denen umgekehrt auch ein zu hoher Blutzucker vorkommen kann.

Symptome

Ein niedriger Blutzucker kann sich durch Zittern, Unruhe, Trinkschwäche, Blässe oder ungewöhnliche Schläfrigkeit äußern, wobei viele betroffene Neugeborene zunächst keine auffälligen Beschwerden zeigen. Ein ausgeprägter, unbehandelter Blutzuckermangel kann in seltenen Fällen zu Krampfanfällen führen.

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Diagnostik

Bei Risikokindern wird der Blutzucker in den ersten Lebensstunden und -tagen routinemäßig durch eine kleine Blutentnahme kontrolliert. Bei auffälligen Werten werden die Kontrollen engmaschiger fortgeführt, bis sich der Blutzuckerspiegel stabilisiert hat.

Behandlung

Bei leicht erniedrigtem Blutzucker genügt häufig eine frühzeitige, häufige Fütterung des Neugeborenen. Bei ausgeprägterem oder anhaltendem Mangel kann eine zusätzliche Zuckerzufuhr über eine Infusion erforderlich werden, um einen stabilen Blutzuckerspiegel sicherzustellen.

Verlauf und Prognose

Bei den meisten Neugeborenen normalisiert sich der Blutzuckerspiegel innerhalb weniger Tage von selbst, ohne dass bleibende Folgen zurückbleiben. Bei rechtzeitiger Erkennung und Behandlung ist die Prognose auch bei ausgeprägteren Schwankungen sehr gut.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche Neugeborenen sind besonders gefährdet für einen niedrigen Blutzucker?

Frühgeborene, untergewichtige Neugeborene sowie Kinder von Müttern mit Diabetes mellitus während der Schwangerschaft.

Woran erkennt man einen niedrigen Blutzucker beim Neugeborenen?

An Zittern, Unruhe, Trinkschwäche, Blässe oder ungewöhnlicher Schläfrigkeit, viele Neugeborene zeigen jedoch zunächst keine auffälligen Beschwerden.

Wie wird ein niedriger Blutzucker behandelt?

Häufig genügt eine frühzeitige, häufige Fütterung, bei ausgeprägterem Mangel kann eine Zuckerinfusion nötig sein.

Bleiben nach den Schwankungen Folgeschäden zurück?

Bei den meisten Neugeborenen normalisiert sich der Blutzucker folgenlos, bei rechtzeitiger Behandlung ist die Prognose sehr gut.

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