Transitorische Myokardischämie beim Neugeborenen
Die transitorische Myokardischämie beim Neugeborenen ist eine vorübergehende Minderdurchblutung des Herzmuskels, die meist als Folge einer belastenden Geburt mit vorübergehendem Sauerstoffmangel entsteht. Sie bessert sich bei den meisten Neugeborenen innerhalb weniger Tage von selbst.
Ursachen
Ein vorübergehender Sauerstoffmangel während einer belastenden Geburt kann auch den Herzmuskel betreffen und dessen Durchblutung und Funktion kurzzeitig beeinträchtigen.
Symptome
Betroffene Neugeborene können eine beschleunigte Atmung, eine blasse Hautfarbe, eine Trinkschwäche oder ein auffälliges Herzgeräusch zeigen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens sowie eine Blutuntersuchung bestimmter Herzmuskelwerte gestellt, mit denen das Ausmaß der Beeinträchtigung beurteilt werden kann.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt unterstützend mit einer engmaschigen Überwachung des Kreislaufs sowie, bei Bedarf, einer medikamentösen Unterstützung der Herzfunktion.
Verlauf und Prognose
Die Herzmuskelfunktion normalisiert sich bei den meisten Neugeborenen innerhalb weniger Tage von selbst. Die Prognose ist bei rechtzeitiger Überwachung sehr gut.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Transitorische Myokardischämie beim Neugeborenen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht die transitorische Myokardischämie?
Meist durch einen vorübergehenden Sauerstoffmangel während einer belastenden Geburt.
Welche Anzeichen können auftreten?
Eine beschleunigte Atmung, blasse Hautfarbe, Trinkschwäche oder ein auffälliges Herzgeräusch.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens sowie eine Blutuntersuchung von Herzmuskelwerten.
Bessert sich die Erkrankung von selbst?
Ja, bei den meisten Neugeborenen innerhalb weniger Tage.
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