Striae cutis atrophicae
Die Striae cutis atrophicae, umgangssprachlich Dehnungsstreifen genannt, sind streifenförmige, ausgedünnte Hautveränderungen, die durch eine rasche Dehnung der Haut entstehen. Sie treten häufig in der Schwangerschaft, bei raschem Wachstum oder Gewichtsveränderungen auf.
Ursachen
Eine rasche Dehnung der Haut, etwa durch Schwangerschaft, pubertäres Wachstum oder rasche Gewichtszunahme, überfordert die Elastizität des Bindegewebes und führt zu einem Einriss der elastischen Fasern.
Symptome
Betroffene zeigen zunächst gerötete bis bläuliche, später weißlich-silbrige, streifenförmige Hautveränderungen, überwiegend an Bauch, Hüften, Oberschenkeln oder Brust.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung anhand des charakteristischen Erscheinungsbildes gestellt.
Behandlung
Eine vollständige Rückbildung ist nicht möglich. Frühzeitige, konsequente Hautpflege kann das Erscheinungsbild in der frühen, geröteten Phase günstig beeinflussen. Verschiedene dermatologische Verfahren können das spätere Erscheinungsbild abmildern.
Verlauf und Prognose
Die anfänglich geröteten Streifen verblassen im Verlauf zu weniger auffälligen, silbrig-weißlichen Narben, bleiben jedoch dauerhaft bestehen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Striae cutis atrophicae: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Striae cutis atrophicae?
Streifenförmige, ausgedünnte Hautveränderungen, umgangssprachlich Dehnungsstreifen.
Wodurch entstehen sie?
Durch eine rasche Dehnung der Haut, etwa bei Schwangerschaft oder raschem Wachstum.
Bilden sich Dehnungsstreifen von selbst zurück?
Nein, sie verblassen aber im Verlauf zu weniger auffälligen Narben.
Wie kann das Erscheinungsbild verbessert werden?
Durch frühzeitige Hautpflege sowie verschiedene dermatologische Verfahren.
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