Stomatitis (Mundschleimhautentzündung)
Die Stomatitis ist eine Entzündung der Mundschleimhaut, die durch verschiedene Ursachen wie Infektionen, mechanische Reizungen, Allergien oder Vitaminmängel entstehen kann. Sie äußert sich durch schmerzhafte Veränderungen der Mundschleimhaut, die das Essen, Trinken und Sprechen erheblich erschweren können.
Veröffentlicht: 7. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Häufige Ursachen sind virale Infektionen wie Herpesviren, bakterielle oder pilzbedingte Infektionen, insbesondere bei geschwächtem Immunsystem, sowie mechanische Reizungen durch scharfe Zahnkanten oder schlecht sitzenden Zahnersatz. Auch Nährstoffmängel, bestimmte Medikamente wie Chemotherapeutika sowie allergische Reaktionen auf Nahrungsmittel oder Zahnpflegeprodukte können eine Stomatitis auslösen.
Symptome
Kennzeichnend sind schmerzhafte Rötungen, Bläschen oder Geschwüre der Mundschleimhaut, die beim Essen, Trinken oder Sprechen erhebliche Beschwerden verursachen können. Je nach Ursache können zusätzlich Fieber, ein unangenehmer Mundgeruch sowie eine Schwellung der Mundschleimhaut auftreten. Virale Formen gehen häufig mit gruppiert auftretenden Bläschen einher, die aufplatzen und schmerzhafte Geschwüre hinterlassen.
Diagnostik
Die Diagnose wird meist bereits durch die charakteristische Blickuntersuchung der Mundschleimhaut gestellt. Bei unklarer oder schwerer Symptomatik kann ein Abstrich zur Identifizierung des auslösenden Erregers sinnvoll sein. Bei Verdacht auf einen Nährstoffmangel als Ursache werden entsprechende Blutuntersuchungen durchgeführt.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache: Virale Infektionen werden mit entsprechenden Medikamenten behandelt, bakterielle mit Antibiotika, pilzbedingte mit Antimykotika. Schmerzlindernde Mundspülungen und -gele können die Beschwerden unabhängig von der Ursache lindern. Ein zugrunde liegender Nährstoffmangel wird gezielt ausgeglichen, mechanische Reizquellen wie scharfe Zahnkanten werden behoben.
Verlauf und Prognose
Die meisten Formen der Stomatitis heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen folgenlos ab, insbesondere wenn die zugrunde liegende Ursache erkannt und behandelt wird. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann der Verlauf länger dauern und schwerer ausfallen, weshalb hier eine engmaschigere Betreuung sinnvoll ist.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Stomatitis meist an?
Die meisten Formen heilen innerhalb von ein bis zwei Wochen folgenlos ab, insbesondere bei rechtzeitiger Behandlung der Ursache.
Was hilft gegen die Schmerzen im Mund?
Schmerzlindernde Mundspülungen und -gele können die Beschwerden unabhängig von der zugrunde liegenden Ursache lindern.
Kann ein Nährstoffmangel eine Stomatitis verursachen?
Ja, bestimmte Vitaminmängel können zur Entstehung einer Mundschleimhautentzündung beitragen und werden bei der Abklärung berücksichtigt.
Warum verläuft die Erkrankung bei manchen Menschen schwerer?
Bei geschwächtem Immunsystem kann der Verlauf länger dauern und schwerer ausfallen, weshalb hier eine engmaschigere Betreuung sinnvoll ist.
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