Spondylitis ankylosans
Die Spondylitis ankylosans, auch Morbus Bechterew genannt, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die vorwiegend die Wirbelsäule und die Iliosakralgelenke betrifft. Unbehandelt kann die Entzündung im Verlauf zu einer zunehmenden Versteifung der Wirbelsäule führen.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt. Eine genetische Veranlagung spielt eine wesentliche Rolle, bei der das Immunsystem eine chronische Entzündung der Wirbelsäulengelenke und Sehnenansätze auslöst.
Symptome
Kennzeichnend sind tief sitzende Rückenschmerzen mit nächtlicher Verstärkung und morgendlicher Steifigkeit, die sich mit Bewegung bessern. Im Verlauf kann die Beweglichkeit der Wirbelsäule zunehmend eingeschränkt sein.
Diagnostik
Die Diagnose wird anhand der charakteristischen Beschwerden, einer Bildgebung der Iliosakralgelenke sowie Blutuntersuchungen mit Entzündungswerten und einem spezifischen genetischen Marker gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in regelmäßiger, gezielter Bewegungstherapie zum Erhalt der Beweglichkeit sowie entzündungshemmenden Medikamenten. Bei ausgeprägter Krankheitsaktivität kommen stärker immunregulierende Wirkstoffe zum Einsatz.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist chronisch und individuell unterschiedlich. Mit einer konsequenten Bewegungstherapie und medikamentösen Behandlung lässt sich das Fortschreiten der Versteifung bei vielen Betroffenen deutlich verlangsamen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die Spondylitis ankylosans?
Eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule und Iliosakralgelenke, auch Morbus Bechterew genannt.
Welche Beschwerden sind typisch?
Tief sitzende Rückenschmerzen mit nächtlicher Verstärkung und morgendlicher Steifigkeit.
Was kann die Erkrankung unbehandelt zur Folge haben?
Eine zunehmende Versteifung der Wirbelsäule.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch regelmäßige Bewegungstherapie und entzündungshemmende beziehungsweise immunregulierende Medikamente.
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