Speicheldrüsenhypertrophie
Die Speicheldrüsenhypertrophie ist eine Vergrößerung des funktionsfähigen Gewebes einer Speicheldrüse. Sie entsteht häufig als Reaktion auf eine chronische Reizung der Drüse oder im Rahmen einer zugrunde liegenden Stoffwechselstörung.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine chronische, geringgradige Entzündung der Speicheldrüse, ein langjähriger hoher Alkoholkonsum oder Stoffwechselstörungen wie eine Zuckerkrankheit können zu einer Vergrößerung des Drüsengewebes führen.
Symptome
Betroffene bemerken eine schmerzlose, beidseitige Schwellung der betroffenen Speicheldrüse, häufig im Wangenbereich vor dem Ohr.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die klinische Untersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung der Speicheldrüse gestellt, gegebenenfalls ergänzt durch eine Abklärung einer zugrunde liegenden Stoffwechselstörung.
Behandlung
Die Behandlung besteht in der Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache, etwa durch eine Einstellung einer Stoffwechselstörung oder einen Alkoholverzicht.
Verlauf und Prognose
Mit einer Behandlung der zugrunde liegenden Ursache kann sich die Vergrößerung teilweise zurückbilden. Unbehandelt bleibt die Schwellung meist bestehen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Speicheldrüsenhypertrophie?
Eine Vergrößerung des funktionsfähigen Gewebes einer Speicheldrüse.
Wodurch entsteht sie?
Durch chronische Reizung der Drüse oder eine zugrunde liegende Stoffwechselstörung.
Welche Beschwerden verursacht sie?
Eine schmerzlose, meist beidseitige Schwellung der Speicheldrüse.
Wie wird eine Speicheldrüsenhypertrophie behandelt?
Durch Behandlung der zugrunde liegenden Ursache.
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