Fistel des Magens und des Duodenums
Eine Fistel des Magens oder des Duodenums ist eine abnorme, röhrenförmige Verbindung zwischen dem betroffenen Organ und einem benachbarten Organ oder der Bauchhöhle. Sie entsteht meist als Komplikation eines tief reichenden Geschwürs.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ein tief reichendes, chronisches Geschwür des Magens oder Zwölffingerdarms kann sich durch die Organwand hindurcharbeiten und dabei eine dauerhafte Verbindung zu einem benachbarten Organ, etwa der Gallenblase oder dem Dickdarm, herstellen.
Symptome
Betroffene bemerken je nach Lage der Fistel unspezifische Bauchschmerzen, Durchfall, einen unangenehmen Mundgeruch oder eine ungewollte Gewichtsabnahme.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Bildgebung, etwa eine Computertomographie mit Kontrastmitteldarstellung, sowie eine Magenspiegelung gestellt, mit der sich die Fistelöffnung darstellen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer operativen Sanierung der Fistel, ergänzt durch eine säurehemmende Behandlung des zugrunde liegenden Geschwürs.
Verlauf und Prognose
Mit einer operativen Sanierung heilt die Fistel in der Regel gut aus. Unbehandelt kann sie zu einer chronischen Mangelernährung und wiederkehrenden Infektionen führen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Fistel des Magens oder des Duodenums?
Eine abnorme, röhrenförmige Verbindung zwischen dem Organ und einem benachbarten Organ.
Wodurch entsteht eine solche Fistel meist?
Als Komplikation eines tief reichenden, chronischen Geschwürs.
Welche Beschwerden verursacht diese Fistel?
Unspezifische Bauchschmerzen, Durchfall oder eine ungewollte Gewichtsabnahme.
Wie wird eine Fistel des Magens oder des Duodenums behandelt?
Durch operative Sanierung, ergänzt durch säurehemmende Behandlung.
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