Ein Angebot von Personal Paramedic e.K. · DGUV-anerkannte Ausbildungsstätte (8.2018)
Verbrennungen & Umwelt

Sonnenstich

Ein Sonnenstich entsteht durch direkte, längere Sonneneinstrahlung auf den unbedeckten Kopf und Nacken und reizt die Hirnhäute — anders als beim Hitzschlag ist meist nur der Kopf betroffen, während die übrige Körpertemperatur normal bleiben kann.

Typische Anzeichen

Hochroter, heißer Kopf, starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Nackensteife, in ausgeprägten Fällen Verwirrtheit oder Bewusstseinstrübung. Die Beschwerden können auch erst mit Verzögerung nach dem Sonnenaufenthalt auftreten.

Was hilft?

Sofort aus der Sonne, an einen kühlen, schattigen Ort bringen. Oberkörper und Kopf leicht erhöht lagern, kühle, feuchte Tücher auf Kopf und Nacken legen, ausreichend Wasser trinken lassen, sofern die Person wach und orientiert ist.

Wann zum Arzt oder Notruf?

Bei anhaltendem Erbrechen, zunehmender Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung oder wenn sich die Beschwerden nach Kühlung nicht bessern, sollte ärztliche Hilfe gerufen werden — insbesondere bei Kindern und älteren Menschen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Anzeige
FAQ

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich ein Sonnenstich vom Hitzschlag?

Beim Sonnenstich steht die Reizung der Hirnhäute im Vordergrund, ausgelöst durch direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf; beim Hitzschlag versagt die Wärmeregulation des gesamten Körpers. Beide können ineinander übergehen und werden ähnlich behandelt: raus aus der Hitze, kühlen, beobachten.

Wie beugt man einem Sonnenstich vor?

Kopfbedeckung bei Sonne, besonders bei Kindern und Glatzenträgern, sowie die direkte Mittagssonne meiden.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.

Kurs finden Inhouse anfragen