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Innere Medizin

SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion)

Beim SIADH (Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion) wird das für den Wasserhaushalt zuständige Hormon ADH unangemessen stark ausgeschüttet.

Welche Aufgabe ADH normalerweise hat

Das antidiuretische Hormon (ADH) steuert, wie viel Wasser die Nieren im Körper zurückhalten — wird zu viel davon ausgeschüttet, hält der Körper zu viel Wasser zurück.

Mögliche Ursachen

Bestimmte Lungenerkrankungen, Erkrankungen des Gehirns sowie manche Medikamente und Tumoren zählen zu den möglichen Ursachen eines SIADH.

Typische Beschwerden

Da beim SIADH vor allem der Natriumspiegel im Blut verdünnt wird, ähneln die Beschwerden denen einer Hyponatriämie: Kopfschmerzen, Übelkeit und Verwirrtheit.

Wie die Diagnose gestellt wird

Blutuntersuchungen des Natrium- und ADH-Spiegels, ergänzt um die Suche nach einer auslösenden Grunderkrankung, sichern die Diagnose eines SIADH.

Behandlungsansätze

Eine eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr steht im Mittelpunkt der Behandlung — die zugrunde liegende Ursache wird, wenn auffindbar, zusätzlich behandelt.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein SIADH?

Eine übermäßige Ausschüttung des Wasserhaushalts-Hormons ADH.

Was sind mögliche Ursachen?

Unter anderem bestimmte Lungen- oder Gehirnerkrankungen.

Welche Beschwerden sind typisch?

Kopfschmerzen, Übelkeit und Verwirrtheit, ähnlich wie bei einer Hyponatriämie.

Wie wird ein SIADH behandelt?

Vor allem durch eingeschränkte Flüssigkeitszufuhr.

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