Rezeptive Sprachstörung
Die rezeptive Sprachstörung ist ein deutlich eingeschränktes Verständnis gesprochener Sprache, das über eine reine Aussprache- oder Ausdrucksschwierigkeit hinausgeht und in der Regel auch die aktive Sprachproduktion beeinträchtigt.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine verzögerte Reifung der für das Sprachverständnis zuständigen Hirnareale sowie eine erbliche Veranlagung gelten als begünstigende Faktoren, ohne dass eine Hörstörung als Ursache nachweisbar ist.
Symptome
Betroffene Kinder haben Schwierigkeiten, gesprochene Sprache zu verstehen, reagieren verzögert oder unpassend auf Aufforderungen und zeigen häufig auch eine eingeschränkte aktive Sprachproduktion.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine logopädische Untersuchung mit standardisierten Sprachverständnistests sowie den Ausschluss einer Hörstörung gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer gezielten logopädischen Förderung des Sprachverständnisses, ergänzt durch eine Anpassung der Kommunikation im Alltag.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist häufig langwieriger als bei der rein expressiven Sprachstörung. Mit einer frühzeitigen, intensiven Förderung lassen sich die sprachlichen Fähigkeiten dennoch verbessern.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine rezeptive Sprachstörung?
Ein deutlich eingeschränktes Verständnis gesprochener Sprache.
Wodurch entsteht sie?
Durch eine verzögerte Reifung der für das Sprachverständnis zuständigen Hirnareale.
Ist auch die aktive Sprache betroffen?
In der Regel ja, zusätzlich zum Sprachverständnis.
Wie wird eine rezeptive Sprachstörung behandelt?
Durch gezielte logopädische Förderung des Sprachverständnisses.
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