Retinitis pigmentosa
Die Retinitis pigmentosa bezeichnet eine Gruppe seltener erblicher Netzhauterkrankungen, bei denen Sinneszellen der Netzhaut allmählich absterben. Sie führt zu einem fortschreitenden Sehverlust.
Was bei der Retinitis pigmentosa in der Netzhaut passiert
Aufgrund genetischer Veränderungen sterben bei der Retinitis pigmentosa lichtempfindliche Sinneszellen der Netzhaut über Jahre hinweg allmählich ab, zunächst meist die für das Sehen im Dunkeln zuständigen Zellen.
Wie sich die Erkrankung typischerweise entwickelt
Erste Anzeichen zeigen sich häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter, während sich der vollständige Sehverlust meist erst über viele Jahre bis Jahrzehnte entwickelt.
Typische Beschwerden
Nachtblindheit, eine allmähliche Einengung des Gesichtsfelds („Tunnelblick“) sowie im weiteren Verlauf eine zunehmende Einschränkung des zentralen Sehens können auftreten.
Wie die Diagnose gestellt wird
Spezielle augenärztliche Untersuchungen, darunter eine Messung der elektrischen Aktivität der Netzhaut sowie genetische Untersuchungen, helfen, die Diagnose zu sichern.
Warum die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt sind
Eine ursächliche Heilung ist bisher nur für sehr wenige spezifische Formen verfügbar — im Vordergrund stehen deshalb meist die Unterstützung des verbliebenen Sehvermögens sowie Hilfsmittel für den Alltag.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Retinitis pigmentosa: Ursachen, Verlauf
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was passiert bei der Retinitis pigmentosa?
Lichtempfindliche Sinneszellen der Netzhaut sterben allmählich ab.
Welche Beschwerden treten typischerweise zuerst auf?
Meist Nachtblindheit sowie eine allmähliche Einengung des Gesichtsfelds.
Wann zeigen sich erste Anzeichen?
Häufig bereits im Kindes- oder Jugendalter.
Gibt es eine Heilung?
Bisher nur für sehr wenige spezifische Formen — im Vordergrund steht meist die Unterstützung des verbliebenen Sehvermögens.
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