Radiogene Ösophagitis
Die radiogene Ösophagitis ist eine Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut, die als Folge einer Strahlenbehandlung im Brustkorbbereich auftritt. Sie kann sich bereits während der Bestrahlung oder erst danach entwickeln.
Ursachen
Eine Strahlenbehandlung im Brustkorbbereich, etwa zur Therapie eines Lungen- oder Speiseröhrenkrebses, schädigt die empfindliche Schleimhaut der benachbarten Speiseröhre und löst eine entzündliche Reaktion aus.
Symptome
Betroffene verspüren schmerzhaftes Schlucken, ein Brennen hinter dem Brustbein sowie bei ausgeprägter Entzündung Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme.
Diagnostik
Die Diagnose wird anhand der Vorgeschichte mit einer Bestrahlung im Brustkorbbereich sowie durch eine Speiseröhrenspiegelung gestellt, bei der sich die entzündete Schleimhaut darstellen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer schmerzlindernden und säurehemmenden Behandlung sowie einer Anpassung der Ernährung auf leicht schluckbare Kost während der akuten Phase.
Verlauf und Prognose
Die akute radiogene Ösophagitis bessert sich meist innerhalb einiger Wochen nach Abschluss der Bestrahlung. In seltenen Fällen kann sich später eine narbige Engstelle entwickeln.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Radiogene Ösophagitis: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine radiogene Ösophagitis?
Eine Entzündung der Speiseröhrenschleimhaut als Folge einer Strahlenbehandlung im Brustkorbbereich.
Wann tritt eine radiogene Ösophagitis auf?
Während oder nach einer Bestrahlung im Brustkorbbereich.
Welche Beschwerden verursacht eine radiogene Ösophagitis?
Schmerzhaftes Schlucken und ein Brennen hinter dem Brustbein.
Wie wird eine radiogene Ösophagitis behandelt?
Durch schmerzlindernde und säurehemmende Behandlung sowie angepasste Ernährung.
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