Pseudarthrose nach Fusion oder Arthrodese
Die Pseudarthrose nach Fusion oder Arthrodese ist eine ausbleibende knöcherne Verwachsung nach einer operativen Gelenkversteifung. Anstelle einer festen knöchernen Verbindung bildet sich an der Operationsstelle eine anhaltende, unerwünschte Beweglichkeit.
Ursachen
Die ausbleibende knöcherne Heilung kann durch eine unzureichende Durchblutung der Knochenenden, eine zu frühe Belastung nach der Operation, Rauchen oder eine begleitende Infektion entstehen.
Symptome
Betroffene zeigen anhaltende Schmerzen an der Operationsstelle sowie eine spürbare, unerwünschte Restbeweglichkeit, die länger als für die normale Heilung erwartet bestehen bleibt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt, bei der die ausbleibende knöcherne Durchbauung der Operationsstelle sichtbar wird. Eine Computertomografie kann das Ausmaß genauer beurteilen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer erneuten operativen Stabilisierung, häufig kombiniert mit einer Anfrischung der Knochenenden und einer Knochentransplantation zur Anregung der Heilung.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Revisionsoperation lässt sich bei den meisten Betroffenen im zweiten Anlauf eine erfolgreiche knöcherne Verwachsung erreichen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Pseudarthrose nach Fusion oder Arthrodese: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was bedeutet Pseudarthrose?
Eine ausbleibende knöcherne Verwachsung, bei der sich stattdessen eine anhaltende Beweglichkeit bildet.
Wodurch kann eine Pseudarthrose entstehen?
Durch eine unzureichende Durchblutung, zu frühe Belastung, Rauchen oder eine Infektion.
Wie wird die Pseudarthrose diagnostiziert?
Durch eine Röntgenuntersuchung, bei Bedarf ergänzt durch eine Computertomografie.
Wie wird eine Pseudarthrose behandelt?
Durch eine erneute operative Stabilisierung, oft mit Knochentransplantation.
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