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Häufige Erkrankungen

Periodische Atmung (Cheyne-Stokes-Atmung)

Die periodische Atmung, auch als Cheyne-Stokes-Atmung bezeichnet, beschreibt ein charakteristisches, wellenförmiges Atemmuster, bei dem sich Phasen zunehmend tiefer werdender Atemzüge mit Phasen abnehmender Atemtiefe sowie schließlich einer kurzen Atempause regelmäßig abwechseln. Dieses ungewöhnliche Atemmuster entsteht durch eine gestörte Rückkopplung zwischen dem Kohlendioxidspiegel im Blut sowie dem im Hirnstamm gelegenen Atemzentrum, das die normale, gleichmäßige Atmung steuert. Die periodische Atmung tritt besonders häufig bei einer schweren Herzschwäche sowie bei bestimmten Erkrankungen des Gehirns auf sowie stellt ein wichtiges klinisches Warnzeichen für eine ernsthafte Grunderkrankung dar.

Ursachen

Die periodische Atmung entsteht durch eine gestörte Regulation des Atemzentrums im Hirnstamm, die insbesondere bei einer fortgeschrittenen, schweren Herzschwäche auftritt, bei der eine verlängerte Kreislaufzeit die normale, rasche Rückkopplung zwischen dem Kohlendioxidspiegel im Blut sowie dem Atemzentrum verzögert. Auch schwere Erkrankungen des Gehirns, insbesondere ein ausgedehnter Schlaganfall, ein schweres Schädel-Hirn-Trauma oder ein stark erhöhter Hirndruck, können eine periodische Atmung auslösen. Seltener tritt dieses Atemmuster auch in großer Höhe bei unzureichender Anpassung an den verminderten Sauerstoffgehalt der Luft auf.

Symptome

Die periodische Atmung äußert sich durch ein charakteristisches, sich wiederholendes Muster aus allmählich zunehmend tiefer werdenden Atemzügen, gefolgt von einer Phase abnehmender Atemtiefe sowie einer kurzen, mehrere Sekunden andauernden Atempause, bevor der Zyklus erneut beginnt. Dieses Atemmuster tritt besonders häufig während des Schlafes auf sowie kann von den Betroffenen selbst häufig nicht bemerkt werden, während es für Angehörige oder das medizinische Fachpersonal deutlich auffällig ist.

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Diagnostik

Die Diagnose der periodischen Atmung wird durch eine sorgfältige klinische Beobachtung des Atemmusters gestellt, die häufig während einer Schlafuntersuchung oder einer stationären Überwachung erfolgt. Da dieses Atemmuster ein wichtiges Zeichen einer zugrunde liegenden, schweren Erkrankung darstellt, erfolgt eine gezielte weiterführende Untersuchung, insbesondere der Herzfunktion mittels Herzultraschall sowie, bei entsprechendem Verdacht, eine bildgebende Untersuchung des Gehirns.

Behandlung

Die Behandlung der periodischen Atmung richtet sich in erster Linie auf die zugrunde liegende Grunderkrankung, wobei eine optimierte Behandlung einer zugrunde liegenden Herzschwäche das Atemmuster häufig deutlich bessern kann. Bei ausgeprägter, den Schlaf erheblich störender periodischer Atmung kann eine gezielte, nächtliche Beatmungsunterstützung erwogen werden, die die Atemregulation stabilisiert sowie die begleitenden Sauerstoffschwankungen vermindert.

Verlauf und Prognose

Die Prognose der periodischen Atmung hängt entscheidend vom Verlauf sowie der erfolgreichen Behandlung der zugrunde liegenden Grunderkrankung ab, wobei eine erfolgreiche Behandlung einer Herzschwäche das Atemmuster bei vielen Betroffenen deutlich verbessern kann. Das Auftreten einer periodischen Atmung gilt als ernstzunehmendes Warnzeichen für eine fortgeschrittene Grunderkrankung, weshalb eine gezielte ärztliche Abklärung sowie Behandlung von entscheidender Bedeutung ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie wird die periodische Atmung auch bezeichnet?

Als Cheyne-Stokes-Atmung.

Bei welcher Erkrankung tritt sie besonders häufig auf?

Bei einer fortgeschrittenen, schweren Herzschwäche.

Wie sieht das charakteristische Atemmuster aus?

Wellenförmig, mit zu- und abnehmender Atemtiefe sowie kurzen Atempausen.

Was hilft bei Behandlung der Grunderkrankung?

Das Atemmuster bessert sich häufig deutlich.

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