Parodontose
Die Parodontose ist ein nicht-entzündlicher, schleichender Rückgang des Zahnhalteapparates. Im Unterschied zur Parodontitis liegt keine bakterielle Entzündung zugrunde, sondern ein degenerativer Prozess, der zu einem allmählichen Freiliegen der Zahnhälse führt.
Ursachen
Eine erbliche Veranlagung, eine übermäßige mechanische Belastung der Zähne durch falsche Putztechnik oder eine zurückgehende Durchblutung des Zahnfleisches im Alter können zu einem nicht-entzündlichen Rückgang des Zahnhalteapparates führen.
Symptome
Betroffene bemerken freiliegende Zahnhälse mit erhöhter Empfindlichkeit auf Kälte- oder Süßreize, ohne die für eine Entzündung typische Rötung oder Blutungsneigung des Zahnfleisches.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die zahnärztliche Untersuchung gestellt, bei der sich der Rückgang des Zahnfleisches ohne begleitende Entzündungszeichen von einer Parodontitis abgrenzen lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer schonenden Putztechnik, speziellen Zahnpflegeprodukten für empfindliche Zahnhälse sowie regelmäßigen zahnärztlichen Kontrollen.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist langsam fortschreitend über Jahre. Mit einer angepassten Mundhygiene lässt sich das Fortschreiten verlangsamen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Parodontose: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Parodontose?
Ein nicht-entzündlicher, schleichender Rückgang des Zahnhalteapparates.
Worin unterscheidet sie sich von der Parodontitis?
Es liegt keine bakterielle Entzündung zugrunde, sondern ein degenerativer Prozess.
Welche Beschwerden sind typisch?
Freiliegende Zahnhälse mit erhöhter Empfindlichkeit auf Kälte- oder Süßreize.
Wie wird die Parodontose behandelt?
Durch schonende Putztechnik, spezielle Zahnpflegeprodukte und regelmäßige Kontrollen.
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