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Orthopädie & Bewegungsapparat

Osteodystrophia deformans (Paget-Krankheit)

Die Osteodystrophia deformans, auch Paget-Krankheit genannt, ist eine chronische Erkrankung des Knochenstoffwechsels, bei der einzelne oder mehrere Knochen in einem beschleunigten, aber ungeordneten Umbauprozess verdickt und verformt werden. Sie betrifft überwiegend ältere Menschen und verläuft häufig über lange Zeit beschwerdearm.

Ursachen

Die genaue Ursache ist nicht abschließend geklärt. Diskutiert werden eine erbliche Veranlagung sowie eine gestörte Regulation der knochenabbauenden Zellen, die zu einem überschießenden, unstrukturierten Knochenumbau führt.

Symptome

Viele Betroffene bleiben über Jahre beschwerdefrei. Im Verlauf können Knochenschmerzen, eine sichtbare Verformung der betroffenen Knochen, eine erhöhte Erwärmung der Haut über dem Knochen sowie ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche auftreten.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Röntgenuntersuchung gestellt, bei der die charakteristische Knochenstruktur sichtbar wird. Ergänzend wird ein erhöhter Wert der alkalischen Phosphatase im Blut als Marker des gesteigerten Knochenumbaus bestimmt.

Behandlung

Bei beschwerdearmem Verlauf ist häufig keine Behandlung notwendig. Bei Schmerzen oder ausgeprägtem Umbau kommen knochenstoffwechselregulierende Medikamente aus der Gruppe der Bisphosphonate zum Einsatz.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf ist meist langsam fortschreitend über viele Jahre. Mit einer gezielten medikamentösen Behandlung lässt sich der Knochenumbau bei den meisten Betroffenen deutlich verlangsamen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist die Osteodystrophia deformans?

Eine chronische Erkrankung des Knochenstoffwechsels mit übermäßigem, ungeordnetem Knochenumbau.

Wer ist häufig betroffen?

Überwiegend ältere Menschen.

Welche Beschwerden können auftreten?

Knochenschmerzen, sichtbare Verformungen und ein erhöhtes Bruchrisiko.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Bei Bedarf mit knochenstoffwechselregulierenden Medikamenten aus der Gruppe der Bisphosphonate.

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