Ösophagusverschluss
Der Ösophagusverschluss ist eine vollständige Verlegung der Speiseröhre, die den Transport von Nahrung und Flüssigkeit in den Magen verhindert. Je nach Ursache kann er sich akut oder allmählich entwickeln.
Ursachen
Ein steckengebliebener Fremdkörper oder Nahrungsbrocken, eine narbige Verengung nach wiederholten Entzündungen oder ein von außen auf die Speiseröhre drückender Tumor können zu einem vollständigen Verschluss führen.
Symptome
Betroffene können plötzlich keine Nahrung oder Flüssigkeit mehr schlucken, verspüren ein Druckgefühl hinter dem Brustbein und müssen häufig unverdauten Speichel erbrechen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Speiseröhrenspiegelung gestellt, mit der sich die Ursache des Verschlusses direkt darstellen und in vielen Fällen auch gleich behandeln lässt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in der endoskopischen Entfernung des Verschlusses, etwa eines steckengebliebenen Fremdkörpers, oder in einer Aufdehnung einer narbigen Engstelle.
Verlauf und Prognose
Nach Beseitigung des Verschlusses bessern sich die Beschwerden meist umgehend. Ein akuter, vollständiger Verschluss der Speiseröhre gilt als Notfall, der zügig behandelt werden muss.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Ösophagusverschluss: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Ösophagusverschluss?
Eine vollständige Verlegung der Speiseröhre, die den Transport von Nahrung verhindert.
Wodurch kann ein Ösophagusverschluss entstehen?
Durch einen steckengebliebenen Fremdkörper, eine narbige Verengung oder einen von außen drückenden Tumor.
Welche Beschwerden verursacht ein Ösophagusverschluss?
Die Unfähigkeit zu schlucken sowie ein Druckgefühl hinter dem Brustbein.
Wie wird ein Ösophagusverschluss behandelt?
Durch endoskopische Entfernung des Verschlusses oder Aufdehnung der Engstelle.
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