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Kinder & Jugendliche

Disseminierte Neugeborenenlisteriose

Die disseminierte Neugeborenenlisteriose ist eine seltene, schwere Infektion mit dem Bakterium Listeria monocytogenes, bei der sich die Erreger über den Blutkreislauf auf mehrere Organe ausbreiten. Sie wird meist während der Schwangerschaft von der Mutter auf das Kind übertragen und erfordert eine zügige antibiotische Behandlung.

Ursachen

Die Mutter infiziert sich meist über den Verzehr belasteter Lebensmittel mit dem Bakterium, das über die Plazenta auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Die Übertragung kann bereits während der Schwangerschaft oder während der Geburt erfolgen.

Symptome

Betroffene Neugeborene zeigen Fieber oder eine erniedrigte Körpertemperatur, Atemprobleme, eine Trinkschwäche sowie einen charakteristischen kleinfleckigen Hautausschlag. Häufig kommt es zu einer Frühgeburt.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch den Nachweis der Erreger in Blut oder Nervenwasser gestellt. Bei der Mutter kann die Infektion durch eine Blutuntersuchung während der Schwangerschaft nachgewiesen werden.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt zügig mit einer gezielten intravenösen Antibiotikatherapie über einen längeren Zeitraum, da Listerien eine spezielle antibiotische Behandlung erfordern. Zusätzlich wird das Neugeborene intensivmedizinisch überwacht.

Verlauf und Prognose

Die disseminierte Neugeborenenlisteriose ist ein ernstzunehmendes Krankheitsbild. Mit einer frühzeitigen Diagnose und gezielten Behandlung lässt sich der Verlauf bei einem Teil der betroffenen Kinder deutlich verbessern.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie infiziert sich die Mutter meist?

Über den Verzehr belasteter Lebensmittel.

Wie gelangt der Erreger zum Kind?

Über die Plazenta während der Schwangerschaft oder während der Geburt.

Welche Anzeichen können beim Neugeborenen auftreten?

Fieber, Atemprobleme, Trinkschwäche sowie ein charakteristischer kleinfleckiger Hautausschlag.

Wie wird die Infektion behandelt?

Durch eine gezielte intravenöse Antibiotikatherapie über einen längeren Zeitraum.

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