Lipödem
Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, bei der sich Fettgewebe vor allem an Beinen und Armen unproportional vermehrt. Es betrifft fast ausschließlich Frauen.
Was beim Lipödem passiert
Beim Lipödem vermehrt sich das Fettgewebe an Beinen, seltener auch an Armen, unproportional zum übrigen Körper, unabhängig vom allgemeinen Körpergewicht.
Warum sich das Lipödem von Übergewicht unterscheidet
Anders als bei allgemeinem Übergewicht lässt sich die vermehrte Fettansammlung beim Lipödem durch Diät und Sport kaum verringern, und Hände und Füße bleiben typischerweise ausgespart.
Typische Beschwerden
Ein Spannungsgefühl, Druckschmerzhaftigkeit sowie eine erhöhte Neigung zu blauen Flecken an den betroffenen Körperstellen zählen zu den häufigen Beschwerden.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose stützt sich vor allem auf die körperliche Untersuchung mit dem typischen Verteilungsmuster des Fettgewebes sowie den berichteten Beschwerden.
Behandlungsansätze
Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainage sowie Bewegung stehen im Vordergrund der konservativen Behandlung — bei ausgeprägten Beschwerden kann in bestimmten Fällen eine operative Fettabsaugung erwogen werden.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Lipödem: Beschwerden, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wer ist vom Lipödem betroffen?
Fast ausschließlich Frauen.
Hilft Abnehmen gegen ein Lipödem?
Die vermehrte Fettansammlung lässt sich durch Diät und Sport kaum verringern.
Welche Körperstellen sind typischerweise betroffen?
Vor allem Beine, seltener Arme — Hände und Füße bleiben typischerweise ausgespart.
Was steht im Vordergrund der Behandlung?
Kompressionstherapie, manuelle Lymphdrainage und Bewegung.
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