Krankheiten des Kiefergelenkes
Krankheiten des Kiefergelenkes umfassen verschiedene schmerzhafte oder funktionelle Störungen des Gelenks zwischen Unterkiefer und Schädelbasis. Sie äußern sich häufig durch Kaubeschwerden, Knackgeräusche oder eine eingeschränkte Mundöffnung.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine übermäßige Belastung des Kiefergelenks, etwa durch nächtliches Zähneknirschen, eine Fehlstellung der Zähne, eine Verletzung oder eine entzündliche beziehungsweise degenerative Veränderung des Gelenks können zu Beschwerden führen.
Symptome
Betroffene bemerken Schmerzen im Kiefergelenk, die sich beim Kauen verstärken, Knack- oder Reibegeräusche beim Öffnen des Mundes sowie eine teils eingeschränkte Mundöffnung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die zahnärztliche oder kieferorthopädische Untersuchung mit Funktionsanalyse des Gelenks gestellt, gegebenenfalls ergänzt durch eine Bildgebung.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer Entlastung des Kiefergelenks, etwa durch eine Aufbissschiene, gezielter Physiotherapie sowie bei ausgeprägten Beschwerden weiterführenden zahnärztlichen oder kieferchirurgischen Maßnahmen.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung bessern sich die Beschwerden bei den meisten Betroffenen deutlich.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was können Erkrankungen des Kiefergelenkes verursachen?
Kaubeschwerden, Knackgeräusche oder eine eingeschränkte Mundöffnung.
Was begünstigt Kiefergelenkbeschwerden?
Nächtliches Zähneknirschen, Zahnfehlstellungen oder eine Verletzung des Gelenks.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine zahnärztliche Funktionsanalyse, gegebenenfalls ergänzt durch Bildgebung.
Wie werden Kiefergelenkbeschwerden behandelt?
Durch Entlastung, etwa mit einer Aufbissschiene, und gezielte Physiotherapie.
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