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Innere Medizin

Karzinoid-Syndrom

Beim Karzinoid-Syndrom schüttet ein seltener, hormonproduzierender Tumor Botenstoffe aus, die typische Beschwerden im ganzen Körper auslösen.

Was ein Karzinoid ist

Ein Karzinoid ist ein meist langsam wachsender Tumor, der von hormonproduzierenden Zellen ausgeht, häufig im Magen-Darm-Trakt oder in der Lunge.

Warum nicht jedes Karzinoid Beschwerden auslöst

Das Karzinoid-Syndrom entsteht erst, wenn die vom Tumor ausgeschütteten Botenstoffe in größerer Menge in den Blutkreislauf gelangen, was häufig erst bei einer fortgeschrittenen Erkrankung der Fall ist.

Typische Beschwerden

Anfallsartige Hautrötung im Gesicht und am Oberkörper, Durchfälle sowie gelegentlich Atembeschwerden sind typisch für das Karzinoid-Syndrom.

Wie die Diagnose gestellt wird

Der Nachweis erhöhter Abbauprodukte der ausgeschütteten Botenstoffe im Urin oder Blut, ergänzt um bildgebende Verfahren zur Lokalisierung des Tumors, sichert die Diagnose.

Behandlungsansätze

Eine operative Entfernung des Tumors ist, wenn möglich, die wirksamste Behandlung — medikamentöse Therapien können die Ausschüttung der Botenstoffe reduzieren und die Beschwerden lindern, wenn eine vollständige Entfernung nicht möglich ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist das Karzinoid-Syndrom?

Beschwerden durch Botenstoffe, die ein seltener hormonproduzierender Tumor ausschüttet.

Wo kommen Karzinoide häufig vor?

Häufig im Magen-Darm-Trakt oder in der Lunge.

Welche Beschwerden sind typisch?

Anfallsartige Hautrötung und Durchfälle.

Wie wird das Karzinoid-Syndrom behandelt?

Wenn möglich operativ, sonst medikamentös lindernd.

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