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Kinder & Jugendliche

Hypomagnesiämie beim Neugeborenen

Die Hypomagnesiämie beim Neugeborenen ist ein erniedrigter Magnesiumspiegel im Blut in den ersten Lebenstagen, der die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln erhöht und dadurch Krampfanfälle oder Muskelzittern auslösen kann. Sie tritt häufig gemeinsam mit einem erniedrigten Kalziumspiegel auf, da beide Stoffwechselwege eng miteinander verknüpft sind.

Ursachen

Häufige Ursachen sind eine mütterliche Stoffwechselerkrankung wie Diabetes während der Schwangerschaft, eine Frühgeburt oder eine unzureichende Magnesiumzufuhr über die Nahrung. Auch eine gestörte Aufnahme von Magnesium im Darm des Neugeborenen kann ursächlich sein.

Symptome

Betroffene Neugeborene können Muskelzittern, eine erhöhte Reizbarkeit, Muskelzuckungen oder in ausgeprägten Fällen Krampfanfälle zeigen. Manche Kinder fallen zusätzlich durch eine Trinkschwäche auf.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des Magnesiumspiegels gestellt. Da ein erniedrigter Kalziumspiegel häufig gleichzeitig vorliegt, wird dieser routinemäßig mitbestimmt.

Behandlung

Bei leichter Erniedrigung genügt häufig eine gezielte Magnesiumzufuhr über die Nahrung, bei ausgeprägter Erniedrigung oder Krampfanfällen wird Magnesium über die Vene verabreicht. Ein begleitend erniedrigter Kalziumspiegel wird gleichzeitig ausgeglichen.

Verlauf und Prognose

Mit einer rechtzeitigen Behandlung normalisiert sich der Magnesiumspiegel meist rasch und die Beschwerden bilden sich vollständig zurück. Bei anhaltend niedrigem Magnesiumspiegel wird nach einer zugrunde liegenden Ursache gesucht, um ein erneutes Auftreten zu vermeiden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was bewirkt ein erniedrigter Magnesiumspiegel beim Neugeborenen?

Er erhöht die Erregbarkeit von Nerven und Muskeln und kann dadurch Krampfanfälle oder Muskelzittern auslösen.

Welcher weitere Wert ist häufig gleichzeitig erniedrigt?

Der Kalziumspiegel, da beide Stoffwechselwege eng miteinander verknüpft sind.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Durch eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des Magnesiumspiegels.

Wie wird eine ausgeprägte Hypomagnesiämie behandelt?

Durch eine Magnesiumzufuhr über die Vene.

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