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Frauengesundheit

Hohlwarze im Zusammenhang mit der Gestation

Die Hohlwarze im Zusammenhang mit der Gestation bezeichnet eine anatomische Besonderheit der weiblichen Brustwarze, bei der diese nicht wie üblich nach außen hervorsteht, sondern nach innen in Richtung der Brust eingezogen ist, was während der Schwangerschaft sowie insbesondere der anschließenden Stillzeit besondere Herausforderungen beim erfolgreichen Anlegen des Kindes an die Brust verursachen kann. Diese Besonderheit kann bereits vor der Schwangerschaft bestanden haben oder sich im Rahmen der schwangerschaftsbedingten Veränderungen der Brust erstmals deutlicher zeigen. Mit gezielter Unterstützung sowie geeigneten Hilfsmitteln kann bei der überwiegenden Mehrheit der betroffenen Frauen dennoch ein erfolgreiches Stillen ermöglicht werden.

Ursachen

Die Hohlwarze entsteht durch eine anatomische Besonderheit der bindegewebigen Strukturen unter der Brustwarze, bei der verkürzte oder verklebte Bindegewebsstränge die Brustwarze nach innen ziehen, anstatt ihr ein normales Hervortreten nach außen zu ermöglichen. Diese Besonderheit kann angeboren sein sowie bereits vor der ersten Schwangerschaft bestehen, wobei sich die genaue Ausprägung während der Schwangerschaft durch die hormonell bedingten Veränderungen des Brustgewebes teilweise noch verändern kann. Eine Hohlwarze kann sowohl einseitig als auch beidseitig sowie in unterschiedlichem Ausmaß, von einer leichten Abflachung bis zu einer vollständigen Einziehung, auftreten.

Symptome

Die Hohlwarze äußert sich durch eine sichtbar nach innen gerichtete, statt nach außen hervorstehende Brustwarze, die sich bei manueller oder mechanischer Stimulation nicht oder nur unzureichend nach außen vorwölbt. Diese anatomische Besonderheit kann während der Stillzeit zu erheblichen Schwierigkeiten beim Anlegen des Kindes führen, da das Kind die eingezogene Brustwarze nur schwer oder gar nicht ausreichend in den Mund aufnehmen kann, was zu einem ineffektiven Saugen sowie einer unzureichenden Milchentleerung führen kann.

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Diagnostik

Die Diagnose der Hohlwarze wird durch eine einfache körperliche Untersuchung der Brustwarze gestellt, bei der die Fachperson die Reaktion der Brustwarze auf einen sanften Druck oder eine Kältestimulation beurteilt, um das genaue Ausmaß der Einziehung sowie die verbleibende Beweglichkeit einzuschätzen. Eine frühzeitige Untersuchung bereits während der Schwangerschaft ermöglicht eine gezielte Vorbereitung sowie Beratung der werdenden Mutter im Hinblick auf die spätere Stillzeit.

Behandlung

Die Behandlung der Hohlwarze im Hinblick auf ein erfolgreiches Stillen umfasst mehrere unterstützende Maßnahmen, wobei spezielle, bereits während der Schwangerschaft anwendbare Brustwarzenformer die Brustwarze schonend nach außen ziehen können, während spezielle Stillhütchen während der Stillzeit selbst das Anlegen des Kindes erleichtern können. Eine gezielte, professionelle Stillberatung, die verschiedene Anlegetechniken sowie eine sanfte Stimulation der Brustwarze vor dem Anlegen vermittelt, unterstützt den Stillerfolg zusätzlich erheblich. In besonders ausgeprägten, anders nicht zu bewältigenden Fällen kann in seltenen Ausnahmen eine operative Korrektur nach Abschluss der Stillzeit erwogen werden.

Verlauf und Prognose

Die Prognose für ein erfolgreiches Stillen ist bei einer Hohlwarze mit gezielter Unterstützung sowie geeigneten Hilfsmitteln für die überwiegende Mehrheit der betroffenen Frauen gut, wobei sich die Brustwarze bei einem Teil der Frauen durch die wiederholte Stimulation während des Stillens im Verlauf zunehmend besser nach außen hervorwölbt. Bei einer sehr ausgeprägten, unveränderlichen Einziehung kann das Stillen dennoch erschwert bleiben, wobei eine gezielte Unterstützung mittels Stillhütchen sowie professioneller Beratung auch in diesen Fällen häufig einen erfolgreichen Stillverlauf ermöglicht. Eine frühzeitige, geduldige sowie einfühlsame Begleitung der betroffenen Mutter ist für den Stillerfolg von erheblicher Bedeutung.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Hohlwarze?

Eine nach innen statt nach außen gerichtete Brustwarze.

Welche Schwierigkeit kann sie beim Stillen verursachen?

Das Kind kann die eingezogene Brustwarze nur schwer oder gar nicht ausreichend in den Mund aufnehmen.

Welche Hilfsmittel können unterstützen?

Spezielle Brustwarzenformer sowie Stillhütchen.

Bessert sich die Einziehung durch das Stillen oft?

Ja, bei einem Teil der Frauen wölbt sich die Brustwarze durch die wiederholte Stimulation zunehmend besser hervor.

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