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Vergiftungen

Vergiftung durch halogenierte Insektizide

Die Vergiftung durch halogenierte Insektizide betrifft eine ältere Gruppe von Insektengiften, zu denen unter anderem DDT und verwandte Substanzen zählen. Diese Wirkstoffe sind in vielen Ländern heute verboten oder stark eingeschränkt, kommen aber in manchen Regionen noch zum Einsatz und können sich aufgrund ihrer chemischen Stabilität im Körperfett anreichern.

Ursachen

Die Vergiftung entsteht durch Hautkontakt, Einatmen oder Verschlucken dieser Insektizide, meist bei unsachgemäßer Anwendung in der Landwirtschaft oder bei der Schädlingsbekämpfung in Regionen, in denen diese Stoffe noch verwendet werden. Wegen ihrer chemischen Stabilität können sie sich bei wiederholter Aufnahme im Körperfett anreichern.

Symptome

Bei akuter Vergiftung stehen eine Reizung des Nervensystems mit Kribbeln, Zittern, Unruhe und, bei hoher Dosis, Krampfanfällen im Vordergrund. Bei chronischer, niedrig dosierter Belastung können unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Müdigkeit auftreten, deren Zusammenhang mit der Exposition oft erst spät erkannt wird.

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Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf die Krankengeschichte mit Angaben zur Exposition sowie die klinische Untersuchung des Nervensystems. Bei Verdacht auf eine relevante Belastung kann die Substanz im Blut oder Fettgewebe nachgewiesen werden.

Behandlung

Bei akuter Vergiftung steht die Unterbrechung der weiteren Exposition sowie eine symptomatische Behandlung der Krampfanfälle und anderer neurologischer Beschwerden im Vordergrund. Eine spezifische, die Substanz aus dem Körper entfernende Behandlung existiert nicht, weshalb die Vorbeugung durch Vermeidung der Exposition besonders wichtig ist.

Verlauf und Prognose

Bei akuter Vergiftung mit rechtzeitiger Behandlung der Krampfanfälle ist die Prognose meist gut. Aufgrund der Anreicherung im Körperfett können die Substanzen jedoch über lange Zeit im Körper verbleiben, weshalb eine Vermeidung erneuter Exposition wichtig ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum reichern sich diese Insektizide im Körper an?

Weil sie chemisch sehr stabil sind und sich im Körperfett ablagern können.

Welches Organsystem ist bei akuter Vergiftung besonders betroffen?

Das Nervensystem, mit Symptomen wie Kribbeln, Zittern und Krampfanfällen.

Gibt es ein Gegenmittel?

Nein, die Behandlung erfolgt symptomatisch, die Vermeidung der Exposition steht im Vordergrund.

Werden diese Insektizide noch überall verwendet?

Nein, sie sind in vielen Ländern verboten oder stark eingeschränkt, kommen aber in manchen Regionen noch zum Einsatz.

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