Gehörgangsexostose
Bei der Gehörgangsexostose bilden sich gutartige Knochenwucherungen an der Wand des äußeren Gehörgangs.
Wie eine Gehörgangsexostose entsteht
Wiederholter Kontakt mit kaltem Wasser reizt den Knochen des Gehörgangs, wodurch sich über Jahre langsam wachsende Knochenwucherungen bilden können.
Warum vor allem Wassersportler betroffen sind
Menschen, die regelmäßig in kaltem Wasser schwimmen, tauchen oder surfen, sind besonders häufig von Gehörgangsexostosen betroffen, weshalb sie im Englischen auch „Surfer's Ear" genannt werden.
Typische Beschwerden
Kleinere Wucherungen verursachen oft keine Beschwerden — wird der Gehörgang jedoch zunehmend verengt, können ein gedämpftes Hören und ein erhöhtes Risiko für Wasseransammlungen im Gehörgang auftreten.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine Ohrenspiegelung zeigt die knöchernen Vorwölbungen an der Gehörgangswand und lässt erkennen, wie stark der Gehörgang dadurch eingeengt ist.
Behandlungsansätze
Beschwerdefreie Gehörgangsexostosen benötigen meist keine Behandlung — bei einer deutlichen Enge des Gehörgangs kann eine operative Abtragung erwogen werden.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Gehörgangsexostose?
Eine gutartige Knochenwucherung an der Wand des äußeren Gehörgangs.
Wer ist besonders häufig betroffen?
Menschen mit regelmäßigem Kontakt zu kaltem Wasser, etwa beim Schwimmen oder Surfen.
Verursacht sie immer Beschwerden?
Nein, kleinere Wucherungen verursachen oft keine Beschwerden.
Wie wird eine Gehörgangsexostose behandelt?
Beschwerdefreie Fälle benötigen meist keine Behandlung — bei deutlicher Enge kann eine operative Abtragung erwogen werden.
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