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Kinder & Jugendliche

Geburtsverletzung sonstiger Hirnnerven

Die Geburtsverletzung sonstiger Hirnnerven bezeichnet eine Schädigung eines der zwölf Hirnnerven, die nicht den besonders häufig betroffenen Gesichtsnerv betrifft, durch Druck oder Zug während der Geburt. Sie zeigt sich je nach betroffenem Nerv mit unterschiedlichen, meist vorübergehenden Beschwerden.

Ursachen

Die Verletzung entsteht durch Druck oder eine übermäßige Zugbelastung auf den betroffenen Hirnnerv während einer schwierigen Geburt, etwa bei einer Beckenendlage oder dem Einsatz geburtshilflicher Hilfsmittel. Welcher Hirnnerv betroffen ist, hängt von der genauen Position des kindlichen Kopfes während der Geburt ab.

Symptome

Die Beschwerden richten sich nach dem betroffenen Nerv, etwa eine Schluckstörung bei Beteiligung der für das Schlucken zuständigen Nerven oder eine Störung der Zungenbeweglichkeit bei Beteiligung des Zungennervs. Häufig fallen die Beschwerden bereits kurz nach der Geburt beim Trinken auf.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine gezielte neurologische Untersuchung des Neugeborenen gestellt, bei der die Funktion der einzelnen Hirnnerven geprüft wird. Bei anhaltenden Beschwerden kann eine ergänzende Bildgebung des Kopfes weitere Ursachen ausschließen.

Behandlung

Eine spezifische Behandlung der Nervenschädigung selbst gibt es nicht, im Vordergrund steht die unterstützende Behandlung der jeweiligen Funktionsstörung, etwa eine angepasste Fütterungstechnik bei Schluckstörungen. Bei anhaltenden, ausgeprägten Beschwerden wird eine spezialisierte Nachsorge empfohlen.

Verlauf und Prognose

Bei den meisten Neugeborenen bilden sich die Beschwerden innerhalb weniger Wochen vollständig zurück, da es sich in der Regel um eine vorübergehende Funktionsstörung ohne bleibende Nervenschädigung handelt. Nur bei einem kleinen Teil der Kinder bleibt eine geringgradige Restfunktionsstörung bestehen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welcher Hirnnerv ist bei Geburtsverletzungen am häufigsten betroffen?

Der Gesichtsnerv, doch auch andere Hirnnerven können verletzt werden.

Wodurch fallen Verletzungen anderer Hirnnerven häufig auf?

Durch Beschwerden wie eine Schluckstörung oder eine gestörte Zungenbeweglichkeit, meist beim Trinken.

Wie werden diese Verletzungen behandelt?

Unterstützend, entsprechend der jeweiligen Funktionsstörung, etwa mit einer angepassten Fütterungstechnik.

Bilden sich die Beschwerden von selbst zurück?

Bei den meisten Neugeborenen ja, innerhalb weniger Wochen.

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