Geburtsverletzung des Gesichtes
Die Geburtsverletzung des Gesichtes umfasst verschiedene, meist harmlose Veränderungen im Gesicht des Neugeborenen, die durch Druck während des Durchtritts durch den Geburtskanal oder durch geburtshilfliche Hilfsmittel entstehen. Sie bilden sich bei den meisten Kindern innerhalb weniger Tage von selbst zurück.
Ursachen
Die Veränderungen entstehen durch anhaltenden Druck auf das Gesicht während der Geburt, etwa durch das mütterliche Becken, die Nabelschnur oder den Einsatz einer Geburtszange. Besonders betroffen sind vorstehende Gesichtspartien wie Wangen, Nase und Kinn.
Symptome
Typisch sind Rötungen, kleine Blutergüsse oder Abdruckstellen im Gesicht, die dem Verlauf des ausgeübten Drucks entsprechen. Bei ausgeprägterem Druck kann zusätzlich eine leichte Schwellung des Gesichts auftreten, ohne dass tiefere Strukturen betroffen sind.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung des Gesichts im Rahmen der Erstuntersuchung des Neugeborenen gestellt. Bei Unsicherheit über eine mögliche tiefere Verletzung, etwa des Knochens, kann eine weiterführende Untersuchung veranlasst werden.
Behandlung
Eine Behandlung ist in aller Regel nicht erforderlich, da sich die Veränderungen von selbst zurückbilden. Die Eltern werden über den harmlosen, vorübergehenden Charakter der Veränderung aufgeklärt.
Verlauf und Prognose
Die meisten Druckveränderungen im Gesicht bilden sich innerhalb weniger Tage vollständig zurück, ohne bleibende Folgen zu hinterlassen. Schwerwiegendere Verletzungen mit Beteiligung tieferer Strukturen sind selten.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Geburtsverletzung des Gesichtes: Ursachen, Symptome, Verlauf
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entstehen Geburtsverletzungen des Gesichtes meist?
Durch anhaltenden Druck während der Geburt, etwa durch das mütterliche Becken oder den Einsatz einer Geburtszange.
Welche Gesichtspartien sind besonders häufig betroffen?
Vorstehende Partien wie Wangen, Nase und Kinn.
Muss die Veränderung behandelt werden?
In aller Regel nicht, sie bildet sich von selbst zurück.
Wie lange dauert die Rückbildung?
In der Regel wenige Tage.
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