Feigwarzen (Condylomata acuminata)
Feigwarzen sind gutartige Hautwucherungen im Genital- und Analbereich, die durch bestimmte Typen des humanen Papillomvirus (HPV) verursacht werden.
Wie Feigwarzen entstehen
Bestimmte HPV-Typen werden beim sexuellen Kontakt übertragen und können im Genital- oder Analbereich zu warzenartigen Wucherungen führen.
Warum eine Infektion nicht immer sofort sichtbar wird
Zwischen der Ansteckung und dem Auftreten sichtbarer Feigwarzen können Wochen bis Monate vergehen, weshalb der Zeitpunkt der Ansteckung oft nicht genau bestimmbar ist.
Wie sich Feigwarzen typischerweise zeigen
Kleine, meist schmerzlose, blumenkohlartige Wucherungen im Genital- oder Analbereich sind typisch für Feigwarzen — sie können einzeln oder in größeren Gruppen auftreten.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die typische Erscheinung reicht meist für die Diagnose aus — bei unklarem Befund kann eine Gewebeprobe zusätzliche Sicherheit geben.
Behandlungsansätze
Örtliche Cremes, eine Vereisung oder eine operative Entfernung der Wucherungen zählen zu den Behandlungsansätzen — eine HPV-Impfung kann zudem einem erheblichen Teil der Feigwarzen vorbeugen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Feigwarzen: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch werden Feigwarzen verursacht?
Durch bestimmte Typen des humanen Papillomvirus (HPV).
Werden sie beim sexuellen Kontakt übertragen?
Ja.
Wie zeigen sich Feigwarzen typischerweise?
Als kleine, meist schmerzlose, blumenkohlartige Wucherungen im Genital- oder Analbereich.
Kann eine Impfung vorbeugen?
Ja, die HPV-Impfung kann einem erheblichen Teil der Feigwarzen vorbeugen.
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