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Kinder & Jugendliche

Epikranielle subaponeurotische Blutung

Die epikranielle subaponeurotische Blutung ist eine Blutung in dem lockeren Gewebeschicht zwischen der Kopfhaut und der festen Sehnenhaube des Schädels, die sich durch eine Verletzung während der Geburt ausbildet. Da sich dieser Raum weit über den gesamten Kopf ausdehnen kann, birgt diese Blutung im Unterschied zu harmloseren Kopfschwellungen das Risiko eines erheblichen Blutverlusts.

Ursachen

Die Blutung entsteht durch einen Einriss kleiner Blutgefäße in der lockeren Gewebeschicht unter der Kopfschwarte, meist infolge einer Zug- oder Scherkraft während einer schwierigen Geburt, insbesondere beim Einsatz einer Saugglocke. Da sich diese Gewebeschicht nahezu ungehindert über den gesamten Kopf ausdehnt, kann sich die Blutung rasch ausbreiten.

Symptome

Typisch ist eine zunehmende, weiche, teigige Schwellung der gesamten Kopfhaut, die sich anders als eine Geburtsgeschwulst oder ein Kephalhämatom nicht auf einen begrenzten Bereich beschränkt und sich bei Lageänderung des Kopfes verschieben kann. Bei größerem Blutverlust zeigen sich Blässe, ein schneller Puls und ein absinkender Blutdruck.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung mit Messung des Kopfumfangs im Verlauf sowie regelmäßige Kontrollen von Blutdruck und Blutbild gestellt, um einen fortschreitenden Blutverlust frühzeitig zu erkennen. Bei Unsicherheit kann eine Bildgebung des Kopfes weitere Blutungsquellen ausschließen.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt intensivmedizinisch mit engmaschiger Überwachung von Kreislauf und Blutbild sowie bei Bedarf einer Bluttransfusion zum Ausgleich des Blutverlusts. Eine operative Behandlung ist meist nicht notwendig, im Vordergrund steht die rasche Kreislaufstabilisierung.

Verlauf und Prognose

Bei rechtzeitigem Erkennen und Behandlung eines bedeutsamen Blutverlusts ist die Prognose gut, die Blutung bildet sich innerhalb einiger Wochen zurück. Wird ein größerer Blutverlust nicht rechtzeitig erkannt, kann er zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufversagen führen, weshalb eine engmaschige Überwachung nach entsprechenden Geburtsverläufen besonders wichtig ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich diese Blutung von einer Geburtsgeschwulst?

Sie beschränkt sich nicht auf einen begrenzten Bereich, sondern kann sich über den gesamten Kopf ausdehnen und dabei erheblichen Blutverlust verursachen.

Welcher geburtshilfliche Faktor begünstigt diese Blutung besonders?

Der Einsatz einer Saugglocke während der Geburt.

Woran erkennt man einen bedeutsamen Blutverlust?

An Blässe, einem schnellen Puls und einem absinkenden Blutdruck.

Wie wird die Blutung behandelt?

Intensivmedizinisch mit engmaschiger Überwachung und bei Bedarf einer Bluttransfusion.

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