Endometriumkarzinom (Gebärmutterkörperkrebs)
Das Endometriumkarzinom entsteht in der Gebärmutterschleimhaut und zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Im Vergleich zu anderen gynäkologischen Krebsarten wird es oft relativ früh erkannt, da es meist ein eindeutiges Warnzeichen verursacht.
Risikofaktoren
Übergewicht, eine lange Hormonbelastung durch frühe erste und späte letzte Regelblutung, Diabetes sowie eine bestimmte Hormonersatztherapie ohne Gestagenanteil erhöhen das Risiko.
Das wichtigste Warnzeichen
Blutungen nach den Wechseljahren gelten als das wichtigste Warnzeichen und sollten immer zeitnah gynäkologisch abgeklärt werden, auch wenn sie nur schwach oder einmalig auftreten.
Warum Blutungen nach den Wechseljahren ernst genommen werden
Da nach den Wechseljahren keine regulären Regelblutungen mehr auftreten sollten, ist jede Blutung in dieser Lebensphase abklärungsbedürftig — meist steckt zwar eine harmlose Ursache dahinter, ein Endometriumkarzinom muss aber sicher ausgeschlossen werden.
Diagnostik
Eine gynäkologische Untersuchung mit Ultraschall sowie eine Gewebeentnahme aus der Gebärmutterschleimhaut sichern die Diagnose.
Behandlung
Die Behandlung besteht meist aus einer Operation mit Entfernung der Gebärmutter, ergänzt je nach Stadium durch Bestrahlung oder Chemotherapie — durch die meist frühe Erkennung sind die Heilungschancen bei rechtzeitiger Behandlung oft gut.
Quellen & weiterführende Stellen
- Deutsches Krebsforschungszentrum — Gebärmutterkörperkrebs: Risikofaktoren, Symptome, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Warum wird Gebärmutterkörperkrebs oft früh erkannt?
Weil er meist ein deutliches Warnzeichen verursacht: Blutungen nach den Wechseljahren.
Ist jede Blutung nach den Wechseljahren ein Zeichen für Krebs?
Nein, meist steckt eine harmlose Ursache dahinter, eine ärztliche Abklärung sollte aber trotzdem immer erfolgen.
Welche Faktoren erhöhen das Risiko?
Übergewicht, eine lange Hormonbelastung, Diabetes sowie bestimmte Hormonersatztherapien.
Wie sind die Heilungschancen?
Durch die meist frühe Erkennung sind sie bei rechtzeitiger Behandlung oft gut.
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