Elastosis perforans serpiginosa
Die Elastosis perforans serpiginosa ist eine seltene Hauterkrankung, bei der verändertes elastisches Bindegewebe der Haut in charakteristischen, girlandenartigen oder ringförmigen Mustern durch die Oberhaut ausgestoßen wird. Sie tritt teils im Zusammenhang mit Bindegewebserkrankungen auf.
Ursachen
Eine Veränderung der elastischen Fasern in der Haut löst einen Abstoßungsprozess aus, bei dem das veränderte Material durch die Oberhaut ausgestoßen wird. Bestimmte Bindegewebserkrankungen sowie einige Medikamente können die Entstehung begünstigen.
Symptome
Betroffene zeigen kleine, hautfarbene bis rötliche Knötchen, die sich zu girlandenartigen oder ringförmigen Mustern anordnen, überwiegend am Hals oder an den Armen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Hautbiopsie gestellt, mit der sich das durch die Oberhaut ausgestoßene elastische Bindegewebe nachweisen lässt. Eine Abklärung möglicher zugrunde liegender Bindegewebserkrankungen ergänzt die Diagnostik.
Behandlung
Die Behandlung besteht in verschiedenen dermatologischen Verfahren zur Abtragung der betroffenen Hautareale, wobei ein erneutes Auftreten nicht ausgeschlossen werden kann.
Verlauf und Prognose
Der Verlauf ist meist chronisch über Jahre, kann jedoch im Verlauf spontan abklingen. Eine zugrunde liegende Bindegewebserkrankung bestimmt teilweise den weiteren Verlauf.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Elastosis perforans serpiginosa: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist die Elastosis perforans serpiginosa?
Eine seltene Hauterkrankung, bei der verändertes elastisches Bindegewebe durch die Oberhaut ausgestoßen wird.
Wie ordnen sich die Hautveränderungen an?
Girlandenartig oder ringförmig.
Womit kann die Erkrankung im Zusammenhang stehen?
Mit bestimmten Bindegewebserkrankungen.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch verschiedene dermatologische Verfahren zur Abtragung der betroffenen Areale.
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