Diabetische Ketoazidose
Bei der diabetischen Ketoazidose entgleist der Stoffwechsel bei einem ausgeprägten Insulinmangel, wodurch sich der Körper übersäuert.
Wie eine diabetische Ketoazidose entsteht
Fehlt dem Körper ausreichend Insulin, kann er Zucker nicht mehr als Energiequelle nutzen und gewinnt Energie stattdessen verstärkt aus Fett — dabei entstehen saure Abbauprodukte (Ketonkörper), die den Körper übersäuern.
Wer besonders gefährdet ist
Menschen mit Typ-1-Diabetes sind besonders gefährdet, etwa wenn eine Insulingabe vergessen wird oder während einer akuten Erkrankung mehr Insulin benötigt wird als üblich.
Typische Beschwerden
Starker Durst, häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Bauchschmerzen, eine vertiefte Atmung sowie ein charakteristischer, obstartiger Atemgeruch sind typisch für eine diabetische Ketoazidose.
Wie die Diagnose gestellt wird
Ein stark erhöhter Blutzuckerwert zusammen mit nachweisbaren Ketonkörpern in Blut oder Urin sowie einer Übersäuerung des Blutes sichert die Diagnose einer diabetischen Ketoazidose.
Behandlungsansätze
Eine diabetische Ketoazidose ist ein akuter Notfall und wird im Krankenhaus mit Insulin, Flüssigkeits- und Elektrolytgabe behandelt, um den Stoffwechsel rasch wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Diabetische Ketoazidose: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine diabetische Ketoazidose?
Eine ernste Stoffwechselentgleisung durch ausgeprägten Insulinmangel bei Diabetes.
Wer ist besonders gefährdet?
Vor allem Menschen mit Typ-1-Diabetes.
Welche Beschwerden sind typisch?
Starker Durst, vertiefte Atmung und obstartiger Atemgeruch.
Wie wird eine diabetische Ketoazidose behandelt?
Als Notfall im Krankenhaus mit Insulin- und Flüssigkeitsgabe.
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