Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel
Die Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel ist eine Hautentzündung, die als Reaktion des Immunsystems auf ein über den Magen-Darm-Trakt aufgenommenes Nahrungsmittel entsteht. Im Unterschied zur Kontaktdermatitis besteht kein direkter Hautkontakt mit dem auslösenden Nahrungsmittel.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ein aufgenommenes Nahrungsmittel löst bei entsprechend veranlagten Personen eine Reaktion des Immunsystems aus, die sich auf der Haut auswirkt, obwohl kein direkter Hautkontakt mit dem auslösenden Nahrungsmittel bestand.
Symptome
Betroffene zeigen eine oft symmetrische Hautrötung mit Juckreiz, teils begleitet von Quaddeln oder Bläschen, die sich zeitlich mit dem Verzehr des auslösenden Nahrungsmittels in Verbindung bringen lässt.
Diagnostik
Die Diagnose wird anhand des zeitlichen Zusammenhangs mit dem Verzehr eines verdächtigten Nahrungsmittels gestellt. Gezielte Auslassversuche sowie allergologische Testungen können die Abklärung ergänzen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einem konsequenten Vermeiden des auslösenden Nahrungsmittels sowie einer entzündungshemmenden Therapie zur Abheilung der Hautveränderung.
Verlauf und Prognose
Nach Vermeidung des auslösenden Nahrungsmittels heilt die Hautentzündung meist innerhalb weniger Tage bis Wochen ab.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was unterscheidet diese Dermatitis von einer Kontaktdermatitis?
Das auslösende Nahrungsmittel wird über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen, es besteht kein direkter Hautkontakt.
Welche Beschwerden sind typisch?
Eine symmetrische Hautrötung mit Juckreiz, teils mit Quaddeln oder Bläschen.
Wie wird die Ursache ermittelt?
Anhand des zeitlichen Zusammenhangs sowie gezielter Auslassversuche.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Durch Vermeidung des auslösenden Nahrungsmittels und entzündungshemmende Therapie.
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